Pharmabranche
Merck & Co übertrifft die Erwartungen

Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat im ersten Quartal bei einem gestiegenen Umsatz mehr verdient als im Vorjahr. Die Erwartungen von Analysten hat das Unternehmen damit übertroffen.

dpa-afx WHITEHOUSE STATION. Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat im ersten Quartal bei einem gestiegenen Umsatz mehr verdient als im Vorjahr. Der Überschuss sei im Auftaktquartal 2008 von 1,704 Mrd. Dollar im Vorjahr auf 3,302 Mrd. Dollar gestiegen, teilte der im Dow Jones Industrial Average gelistete Pharmakonzern am Montag in Whitehouse Station mit. Pro Aktie habe sich vor Sonderposten ein Gewinn von 0,89 Dollar nach 0,84 Dollar im Vorjahr ergeben. Damit übertraf Merck & Co die durchschnittlichen Analystenerwartungen von 0,85 Dollar pro Aktie. Bei einem Umsatzanstieg von 5,77 Mrd. Dollar auf 5,822 Mrd. Dollar wies Merck & Co ein Vorsteuerergebnis von 4,411 Mrd. Dollar aus (VJ: 2,254). Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr wurde bestätigt.

Merck & Co. verbuchte im ersten Quartal wegen einer Vereinbarung mit dem britischen Pharmakonzern Astrazeneca einen Nachsteuergewinn von 1,4 Mrd. Dollar.

Für 2008 sieht sich Konzernchef Richard Clark ungeachtet des Patentverlustes für das Osteoporose-Mittel Fosomax gut aufgestellt: Der Pfizer-Konkurrent rechnet vor Sonderposten weiterhin mit einem Ergebnis pro Aktie von 3,28 bis 3,38 Dollar. Die Analystenerwartungen bei Thomson Financial erreichten zuletzt 3,30 Dollar. Inklusive Sonderposten würden 3,84 bis 4,00 Dollar angepeilt. Mit seinem Kassenschlager, dem Atemwegsmittel Singulair, peilt Merck & Co im laufenden Jahr einen Umsatz von 4,6 bis 4,8 Mrd. Dollar (VJ: 4,3) an.

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