Pharmabranche
Novartis rechnet mit mehr Umsatz

Der Pharmakonzern Novartis hat seine Umsatzprognose angehoben. Das Schweizer Unternehmen rechnet mit einem hohen einstelligen Umsatzwachstum. Dass der Quartalsgewinn nur leicht anstieg, verwundert Analysten nicht.

HB ZÜRICH. Der Reingewinn des Schweizer Pharmakonzerns Novartis ist im dritten Quartal 2009 wegen Einmalkosten nur leicht um ein Prozent auf 2,11 Mrd. Dollar gestiegen. Der Basler Arzneimittelhersteller schnitt damit im Rahmen der Analystenerwartungen ab. Der Konzern-Nettoumsatz stieg um drei Prozent auf 11,09 Mrd. Dollar, wie Novartis am Donnerstag mitteilte. In Lokalwährungen gerechnet ergab sich ein Zuwachs von sieben Prozent.

Für das Gesamtjahr zeigte sich Novartis erneut optimistischer und rechnet neu mit einem hohen einstelligen prozentualen Umsatzwachstum in Lokalwährungen. Im der Pharma-Division sollen die Verkaufserlöse sogar zweistellig anziehen. Im dritten Quartal kam die größte Geschäftssparte Pharma auf ein Plus von elf Prozent in Lokalwährungen.

Die Umsatzprognose gilt auch unter Ausschluss der im vierten Quartal erwarteten Verkäufe von H1N1-Pandemiegrippeimpfstoff, die 400 Mio. bis 700 Mio. Dollar Umsatz bringen sollen.

Novartis geht davon aus, dass währungsbedingte Verluste 2009 den ausgewiesene Gewinn erheblich schmälern könnten.

Analysten hatten im Schnitt mit 2,12 Mrd. Dollar Quartalsgewinn und 10,91 Mrd. Konzernumsatz gerechnet.

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