Pharmabranche
Novartis streicht 1400 Stellen in den USA

Nach den Konkurrenten Roche und Bayer streicht nun auch der Pharmakonzern Novartis Stellen. Das Schweizer Unternehmen baut Angaben vom Dienstag zufolge im US-Außendienst auf den 1. Januar 2011 1400 Stellen ab.
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HB ZÜRICH. Die Restrukturierung verursache einmalige Kosten von rund 85 Millionen Dollar. Betroffen seien Außendienstler, die Hausärzte betreuten. Novartis begründete die Maßnahmen mit dem bevorstehenden Auslaufen von Patenten bei wichtigen Medikamenten. So endet beim umsatzstärksten Medikament, dem Blutdrucksenker Diovan, der Patentschutz in Europa 2011 und in den USA 2012.

Novartis will sich aus dem Massenmarkt zurückziehen und sich stärker auf Medikamente konzentrieren, die vor allem von Spezialisten verschrieben werden. Hier erwartet das Unternehmen Neuzulassungen und ein bedeutendes Wachstum. Novartis beschäftigt im Pharmabereich in den USA über 13.000 Mitarbeiter. Insgesamt hat der Konzern rund 100 000 Angestellte. Roche hatte kürzlich den Abbau von 4800 Angestellten angekündigt, Bayer will 4500 Stellen streichen.

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