Pharmabranche
Stada weiter auf gutem Weg

Der Gernerkahersteller Stada konnte in den ersten neun Monaten dieses Jahres bei Gewinn und Umsatz zulegen. Die Erwartungen von Experten erfüllten die Frankfurter damit.

HB BAD VILBEL. Die gegen den anhaltenden Preis- und Margendruck im Geschäft mit Nachahmermedikamenten kämpfende Stada sieht eine Nachfragebelebung im Heimatmarkt. Konzernchef Hartmut Retzlaff bekräftigte am Donnerstag zudem die Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Jahr. "Vor dem Hintergrund eines unverändert schwierigen Umfelds in einigen nationalen Märkten sind wir mit der aktuellen Geschäftsentwicklung von STADA zufrieden", sagte er laut Mitteilung

.

2008 geht Deutschlands drittgrößter Generikahersteller, der immer wieder im Mittelpunkt von Übernahmespekulationen steht, unverändert von einem deutlichem Umsatzzuwachs aus - wobei weiterhin unsicher sei, ob die Wachstumsrate prozentual zweistellig ausfallen werde.

Für die kommenden Jahre sieht STADA unverändert gute Chancen, ungeachtet des weiterhin herausfordernden Umfeldes erneut "signifikantes Wachstum bei Umsatz und Ertrag zu erzielen." STADA bekräftigte zudem die Absicht, weiter auch über Zukäufe wachsen zu wollen. Der Gewinn soll gegenüber dem Vorjahr mit 105 Millionen Euro prozentual zwar um deutlich mehr als zehn Prozent steigen.

Die 2007 um Sondereffekte bereinigten knapp 147 Millionen Euro Gewinn werden jedoch nicht erreicht. Die im MDAX notierte Aktie legte bis 10 Uhr leicht zu und damit etwas stärker als der Vergleichsindex. Die Experten der Commerzbank und WestLB bestätigten nach den Zahlen die Einstufung für das Papier mit "Add".

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