Pharmaindustrie
AstraZeneca hebt Gewinnprognose

Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca kann seine Gewinnprognosen anheben. Allerdings wurde das Wachstum gebremst. Schuld daran sind zunehmende Nachahmerprodukte.
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LondonDer britische Pharmakonzern AstraZeneca hat seine Gewinnprognose für 2011 angehoben. Das operative Ergebnis je Aktie werde wohl bei 7,05 bis 7,35 Dollar je Aktie liegen und damit höher ausfallen als bislang mit 6,95 bis 7,25 Dollar geplant, teilte die Nummer Zwei in Großbritannien mit. Im abgelaufenen zweiten Quartal ergab sich ein Vorsteuergewinn von 3,22 Milliarden Dollar, der Umsatz stieg um drei Prozent auf 8,43 Milliarden Dollar. Das Wachstum wurde den Angaben nach von der zunehmenden Konkurrenz durch Generika, also Nachahmerprodukte, gebremst. Dieser Effekt könnte sich noch verstärken, wenn der weltweite Branchenprimus Pfizer in diesem Jahr weitere Generika auf den Markt bringt, etwa für das AstraZeneca-Cholesterin-Mittel Crestor.

Unter dem Strich wies der britisch-schwedische Pharmakonzern einen Gewinn von 2,113 Milliarden Dollar aus, nach 2,107 Milliarden im Vorjahr. Das operative Ergebnis sank von 3,0 auf 2,9 Milliarden Dollar.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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