Pharmaindustrie
Merck bläst Übernahme von dänischer Medicult ab

Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck zieht sein Übernahmeangebot für die dänische Firma MediCult zurück. Merck habe bis Ende der Annahmefrist nicht die erforderliche Schwelle von 90 Prozent der Medicult-Aktien erhalten, teilte die Biopharmazietochter Merck Serono am Montag in Genf mit.

HB FRANKFURT. Merck Serono hatte die Übernahmeofferte zweimal verlängert. Der Konzern wollte sich Medicult umgerechnet 44 Mio. Euro oder 13,50 norwegische Kronen je Aktie kosten lassen und hatte damit eine Offerte des schwedischen Unternehmens Vitrolife übertrumpft. Mit dem Zukauf wollte Merck sein Geschäft mit Arzneien gegen Unfruchtbarkeit stärken.

Merck Serono wolle weiter in Fruchtbarkeitsbehandlungen investieren, erklärte die Biopharmazietochter. Medicult-Aktien brachen nach der gescheiterten Übernahme durch Merck an der Osloer Börse um mehr als 20 Prozent auf 10,55 Euro ein.

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