Pharmakonzern
Boehringer erweitert Forschungsstandort

Ausreichend Produktionskapazität für neue Wirkstoffe will sich Boehringer Ingelheim mit mehr als 50 Millionen Euro sichern. Investiert wird am Forschungsstandort Biberach.
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FrankfurtDeutschlands zweitgrößter Arzneimittelhersteller erweitert seinen großen Forschungsstandort im baden-württembergischen Biberach. Für mehr als 50 Millionen Euro errichtet das Familienunternehmen dort eine neue Anlage für die Wirkstoffproduktion, wie Boehringer Ingelheim am Donnerstag mitteilte.

Mit der neuen Anlage will Boehringer-Ingelheim-Chef Andreas Barner sicherstellen, dass für neue Wirkstoffe in der Entwicklung auch genügend Produktionskapazitäten bereitstehen. Der Standort Biberach südlich von Ulm ist für Boehringer Ingelheim nach eigenen Angaben mit rund 4.500 Beschäftigten das konzernweit größte Forschungs- und Entwicklungszentrum.

„Die Pilotanlage ermöglicht die Produktion ausreichender Mengen, um Wirkstoffe aus der eigenen Forschung und Entwicklung dem weltweiten Unternehmensverband für spätere Phasen zur Verfügung stellen zu können“, erklärte Entwicklungsleiter Wolfgang Baiker. Die neue Anlage soll Anfang 2014 stehen.

Boehringer Ingelheim investierte im vergangenen Jahr 2,52 Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente. Der Konzernumsatz lag bei 13,2 Milliarden Euro. Damit kam das Unternehmen 2011 auf eine Forschungsquote von 19,1 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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