Pharmakonzern
Bristol-Myers senkt Gewinnausblick

Das neue Thrombose-Mittel läuft nicht so gut wie erhofft, der Umsatz geht zurück, die Konkurrenz holt auf: Für Bristol-Myers sieht es im Jahresvergleich dürftig aus. Die Gewinnprognose ist nicht mehr zu schaffen.
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New YorkDer US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hat nach einem Umsatz- und Gewinnrückgang seine Jahresprognose gesenkt. Die Erlöse mit dem neuen Thrombose-Mittel Eliquis seien noch dürftig und die Ziele nicht mehr zu schaffen, teilte der Bayer-Rivale am Donnerstag mit. Bristol erwartet nun für 2013 nur noch einen Gewinn von 1,70 bis 1,78 Dollar je Aktie statt bisher 1,78 bis 1,88 Dollar.

Im abgelaufenen Quartal sank der Gewinn auf 536 Millionen Dollar von 645 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel um neun Prozent auf 4,05 Milliarden Dollar. Hier bekam Bristol die große Konkurrenz durch Nachahmer-Medikamente für den Blutverdünner Plavix und das Bluthochdruck-Medikament Avapro zu spüren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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