Pharmakonzern
FDA lehnt neues Präparat von Merck & Co. ab

Merck & Co. wollte mit dem Kombi-Cholesterin-Präparat punkten und scheitert an der US-Genehmigungsbehörde. Das Medikament enthält ein Merck-Präparat und eine Nachahmerversion des Verkaufsschlagers eines Konkurrenten.
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New York Der US-Pharmakonzern Merck & Co darf ein neues Kombinationspräparat zur Cholesterinsenkung vorerst nicht in den USA vermarkten. Die dortige Gesundheitsbehörde FDA habe zunächst noch weitere Informationen angefordert, teilte das Unternehmen am Montag mit.

In der Pille ist auch der Verkaufsschlager Lipitor des Konkurrenten Pfizer in einer Nachahmerversion enthalten. Der Lipitor-Wirkstoff, dessen Patentschutz Ende vergangenen Jahres abgelaufen ist, wird in dem neuen Medikament mit dem Merck-Mittel Zetia kombiniert. Beide Arzneien senken im Blut die Konzentration des Cholesterins LDL. Lipitor war vor dem Ende des Patentschutzes das kommerziell erfolgreichste Medikament aller Zeiten.

Zetias Patent läuft noch bis 2017. Merck & Co erklärte, in den kommenden Monaten erwartete Studien dürften einige der FDA-Bedenken ausräumen. Zudem wolle das Unternehmen nun die nächsten Schritte mit der Behörde abstimmen. Welche Informationen die FDA verlangt hat, wurde zunächst nicht bekannt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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