Pharmakonzern
Pfizer forciert Aktienrückkäufe

Pfizer war vor einigen Monaten mit seinem Vorstoß gescheitert, den Rivalen Astra-Zeneca zu kaufen. Ende November könnte der Pharmariese erneut ein Angebot vorlegen. Doch der Konzern versetzte den Gerüchten einen Dämpfer.
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London/New YorkDer US-Pharmariese Pfizer forciert seine Aktienrückkäufe und versetzt damit Spekulationen auf ein neues Übernahmeangebot für den britisch-schwedischen Rivalen Astra-Zeneca einen Dämpfer. Die Astra-Zeneca-Aktie büßte am Freitag daraufhin an der Londoner Börse zeitweise mehr als 1,2 Prozent ein.

Die Führung des größten amerikanischen Arzneimittelherstellers hatte zuvor einen neuen Rückkaufplan im Volumen von elf Milliarden Dollar abgesegnet. Aus dem noch laufenden aktuellen Programm stehen noch Käufe im Volumen von rund 1,3 Milliarden Dollar aus.

Pfizer war vor einigen Monaten mit seinem Vorstoß gescheitert, Astra-Zeneca für rund 118 Milliarden Dollar zu kaufen. Nach britischen Übernahme-Regeln könnte Pfizer ab Ende November erneut ein Angebot vorlegen. Spekulationen, dies könne auch so kommen, waren zuletzt aber abgeebbt. Denn neue Steuerregularien in den USA erschweren Konzernen bei Übernahmen inzwischen eine Verlegung ihres Steuersitzes ins Ausland. Pfizer hatte dies bei seinem ursprünglichen Kaufangebot für Astra-Zeneca geplant.

Nicht alle Analysten halten es aber für ausgemacht, dass Pfizer keinen zweiten Vorstoß mehr wagt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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