Pharmakonzern
Roche auf Kurs zu angepeiltem Wachstum

Die starke Nachfrage nach Krebsmedikamenten lässt Roche wachsen: Der Umsatz zeigt sich nach neun Monaten wieder stabil, was den Schweizer Konzern optimistisch macht. Denn nun peilt Roche-Chef Severin die Jahresziele an.
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ZürichDer Schweizer Roche-Konzern sieht sich nach neun Monaten auf Kurs. „Die Nachfrage nach unseren Produkten ist in beiden Divisionen hoch und wir sind auf gutem Weg, unsere Jahresziele zu erreichen“, erklärte Roche-Chef Severin Schwan am Donnerstag bei der Veröffentlichung der Neunmonatszahlen. Der Umsatz stieg von Januar bis September unter Ausschluss von Wechselkurseffekten um fünf Prozent. Das liegt am oberen Ende der im ganzen Jahr angepeilten Wachstumsspanne. In absoluten Zahlen lagen die Verkaufserlöse mit 34,76 Milliarden Franken (28,79 Milliarden Euro) auf dem gleichen Niveau wie vor einem Jahr. Die Stärke der Konzernwährung zehrte die Zuwächse in Dollar und Yen – in den USA und Japan setzt der Konzern viel ab – wieder auf.

Der weltgrößte Hersteller von Krebsarzneien peilt dieses Jahr währungsbereinigt ein Verkaufsplus um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbetrag an. Der bereinigte Gewinn je Genussschein und Inhaberaktie soll stärker als der Umsatz zulegen. Zudem stellte der Konzern seinen Aktionären weiterhin eine Anhebung der Dividende in Aussicht.

Auch dieses Mal waren vor allem die Krebsmedikamente der Motor des Wachstums. Die Verkäufe der jüngst auf den Markt gebrachten Arzneien zogen stark an: Der Umsatz mit Perjeta hat sich fast vervierfacht, jener mit Kadcyla nahezu verdreifacht. Absolut ist der Beitrag mit 633 beziehungsweise 371 Millionen Franken noch vergleichsweise gering. Doch auch die Blockbuster MabThera, Avastin und Herceptin, die jeweils rund fünf Milliarden Franken Verkaufserlös brachten, legten zu.

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