Pharmakonzern
Schering plant Verkauf des CIS-Geschäfts

Deutschlands drittgrößter Pharmakonzern Schering plant einen Verkauf das radiopharmazeutischen Geschäfts von CIS bio International. Ziel sei es, die Rentabilität langfristig zu steigern.

HB BERLIN. Im Rahmen des Spar- und Effizienzprogramms „Focus“ werde mit verschiedenen Interessenten gesprochen, teilte Schering am Montag mit. Eine solche Transaktion hätte einen einmaligen negativen Ergebniseffekt für Schering zur Folge, hieß es. Die Profitabilität werde sich danach aber verbessern, sagte ein Firmensprecher.

Der Konzern richte seinen Geschäftsbereich Diagnostika neu aus, begründete Schering-Vorstand Karin Dorrepaal den Schritt. „Wir werden uns auf innovative Felder wie Magnetresonanz- und Computertomografie sowie die optische und molekulare Bildgebung konzentrieren“, erklärte sie. Das radiopharmazeutische Geschäft von CIS habe 2004 einen Umsatz von 120 Mill. Euro erzielt. Der Bereich beschäftige 750 Mitarbeiter.

Im Rahmen von „Focus“ will Schering nach früheren Angaben die Hälfte seiner 24 Werke weltweit abstoßen. Insgesamt ist ein Abbau von 2000 Stellen weltweit bis zum Jahr 2006 geplant. Die Berliner wollen sich auf weniger und profitablere Produkte konzentrieren und damit ihre operative Umsatzrendite bis dahin auf 18 Prozent steigern.

Die Schering-Aktie lag am Montagnachmittag in einem etwas schwächeren Gesamtmarkt 0,29 Prozent im Plus bei 55,51 Euro.

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