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Philip Morris: Rauchverbot schadet Zigarettenabsatz nicht

Der Zigarettenabsatz auf dem deutschen Markt hat sich nach Einschätzung des Marktführers Philip Morris trotz vieler Rauchverbote stabilisiert.

Rauchverbote wie in Bayern scheinen den Zigarettenherstellern nicht zu schaden. Quelle: dpa
Rauchverbote wie in Bayern scheinen den Zigarettenherstellern nicht zu schaden. Quelle: dpa

HB BERLIN. Nach einem Rückgang von 149,9 Mrd. Stück 2007 auf 144,9 Mrd. 2008 sei im vergangenen Jahr wieder ein kleiner Zuwachs auf 145,5 Mrd. Zigaretten registriert worden, sagte der Geschäftsführer der deutschen Philip Morris GmbH, Raman Berent, am Mittwoch bei einer Werksbesichtigung in Berlin.

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Die Erfahrung zeige, dass ein Rauchverbot „nicht direkt einen geringen Konsum“ bewirke. So sei nach Einführung schärferer Regeln für das Rauchen in der Öffentlichkeit der Zigarettenabsatz in Spanien sogar gestiegen und in Frankreich nur leicht zurückgegangen.

Philipp Morris richtet sein Augenmerk verstärkt auf losen Tabak zum Selbstdrehen von Zigaretten. „Das Segment Feinschnitt wächst, und wir müssen dabei sein“, sagte Berent. 2009 sei in Deutschland bereits fast ein Viertel der Gesamtmenge auf Feinschnitt entfallen. Feinschnitt wird niedriger besteuert als Fertigzigaretten.

In der größten deutschen Produktionsstätte des Unternehmens in Berlin-Neukölln wurden im vergangenen Jahr rund 63 Mrd. Zigaretten hergestellt. 63 Prozent davon gingen in den Export, etwa je zur Hälfte nach Japan und in die Golfstaaten. Für den Inlandsmarkt werden in Berlin vor allem die Marken Marlboro und L&M produziert. Die Philip Morris GmbH ist Teil des Tabakkonzerns Philipp Morris International, der 2008 von der Altria Group abgespalten wurde.

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