Der niederländische Elektronikkonzern Philips
gibt einem Pressebericht zufolge nach seinem TV- auch sein restliches Unterhaltungselektronik-Geschäft in Nordamerika an den japanischen Auftragsfertiger Funai
ab.
Elektronikkonzern: Philips gibt auch restliche US-Unterhaltungselektronik ab
HB TOKIO. Die Übernahme solle im Januar besiegelt werden, schrieb die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Dienstag. Der Zukauf werde Funais
Umsatz in der Region um 30 Mio. Yen (240 Mio Euro) treiben.
Funai
macht den Großteil seines Geschäfts in Nordamerika, vor allem über den weltgrößten Einzelhändler Wal
-Mart. Im April hatte Philips
den Asiaten die kanadischen und US-amerikanischen Markenrechte bei Fernsehern für fünf Jahre überlassen. Dafür fließen Lizenzgebühren. Auch beim restlichen Unterhaltungselektronik-Geschäft sollen entsprechende Zahlungen fließen, schreibt "Nikkei".
Philips
-Chef Gerard Kleisterlee hat den Konzern auf die drei Säulen Konsumeletronik, Lichttechnik und Medizintechnik gestellt und sich von Randgeschäften getrennt. Grundsätzlich will er sich auf höhermargige Produkte konzentrieren. Deshalb hat er neben dem Geschäft mit Fernsehgeräten in Nordamerika auch die Computermonitor-Herstellung abgestoßen.