Phonak will Resound
Kartellamt untersagt Hörgeräte-Fusion

Das Deutsche Bundeskartellamt hat der Phonak Holding AG die Übernahme der Resound Gruppe untersagt.

dpa-afx STÄFA. Das Verbot sei mit einer durch den Zusammenschlusses entstehenden beherrschenden Stellung im deutschen Hörgerätemarkt begründet worden, teilte Phonak am Donnerstag mit. Phonak habe dem Kartellamt weit reichende Maßnahmen vorgeschlagen, um dessen Bedenken zu zerstreuen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen seien vom Kartellamt jedoch als ungeeignet eingestuft worden: Insbesondere stelle sich das Amt auf den Standpunkt, dass die Transaktion unteilbar sei, so dass die Untersagung sich weltweit auswirken würde.

Phonak will den Entscheid umgehend gerichtlich anfechten und strebt einen schnellen Entscheid an. Aufgrund des negativen Entscheides verschiebe sich der mögliche Vollzugstermin der Transaktion auf die zweite Jahreshälfte, so Phonak weiter in der Mitteilung.

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