Pinault-Printemps-Konzernchef Serge Weinberg konzentriert das Geschäft auf wenige Sparten: Gucci-Mutter verliert deutlich an Umsatz

Pinault-Printemps-Konzernchef Serge Weinberg konzentriert das Geschäft auf wenige Sparten
Gucci-Mutter verliert deutlich an Umsatz

Der schwache Dollar, Unternehmensverkäufe und die Kaufzurückhaltung der Konsumenten haben beim Luxus- und Kaufhauskonzern Pinault Printemps Redoute (PPR) im vergangen Jahr den Umsatz um 11 % sinken lassen.

ali PARIS. Gestern meldete der Eigentümer der Kaufhauskette Printemps und des Luxus-Konzerns Gucci einen Jahresumsatz für 2003 von 24,4 Mrd. Euro nach 27,4 Mrd. im Jahr 2002.

Die Zahlen lagen im Rahmen der Analystenerwartungen. Trotzdem verlor die Aktie rund 2 % in einem leicht nachgebenden Markt. Der Konzern befindet sich derzeit in einer Umbauphase. Künftig will sich das Unternehmen auf Kaufhäuser, Katalogversand und das Luxus-Segment konzentrieren. 2003 hatte sich PPR bereits vom Büroartikelanbieter Guilbert und dem Finanzdienstleister Finaref getrennt.

Bereinigt um diese Verkäufe und den Wechselkurs-Effekt durch den starken Euro, legte der Gesamtabsatz 2003 um 1,8 % zu. PPR-Chef Serge Weinberg bezeichnete daher die Ergebnisse angesichts des schwierigen Marktumfeldes als „solide“. Die großen Marken im Vertrieb hätten sich bemerkenswert entwickelt. In einer Telefonkonferenz äußerte sich Weinberg zurückhaltend über die weiteren Perspektiven des Konzerns in Kontinentaleuropa, speziell in Frankreich. Für die Entwicklung in den USA und Asien sei er dagegen optimistischer.

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