Pionierinnen der Wirtschaft Mit den Waffen einer Frau

Wenn Mary Barra heute den Chefsessel bei General Motors übernimmt, fällt die nächste Männerbastion. In vielen Branchen übernehmen Frauen das Regiment. Wie sich die Pionierinnen im Spitzenmanagement geschlagen haben.
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Frau schlägt PS: Mary Barra ist der Star der Automesse

DüsseldorfFast hätte man die Hauptperson der diesjährigen Autoshow in Detroit übersehen. Neben dem GMC Canyon, einem riesigen Pick-Up-Truck, wirkte Mary Barra bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt doch etwas zierlich. Dabei gehört die kleine Frau neben dem großen Auto seit diesem Mittwoch zu den wichtigsten Automanagern der Welt. Als Chefin von General Motors ist sie die erste Frau an der Spitze eines globalen Autokonzerns und soll in den nächsten Jahren die Macht der Autojungs brechen.

Ihr Vorteil: Sie ist Pionierin, aber keine Exotin. Sie muss sich nicht erst in einer Männerwelt vorkämpfen, sondern ist längst akzeptiert. Die 52-Jährige hat bei General Motors alles von der Pieke auf gelernt. Vor mehr als 30 Jahren begann sie als Werksstudentin, legte einen Abschluss als Elektroingenieurin und Betriebswirtin nach – und arbeitete sich rasch hoch. 2011 übertrug ihr Vorgänger Dan Akerson ihr die Verantwortung für die Entwicklung neuer Autos, später auch für den Einkauf. Kurz: In ihrem Unternehmen kennt sie jeden Winkel.

Es sind Frauen wie Mary Barra, die in der Wirtschaft derzeit noch eine Seltenheit sind. Frauen, die mit ihrem Fachwissen in Domänen vordringen, die bisher den Männern vorbehalten sind. Deutschen Autovorstände sind fast reine Männerrunden. Von den insgesamt 25 Vorständen bei BMW, Daimler und Volkswagen sind gerade einmal zwei weiblich: Milagros Caina Carreiro-Andree ist bei BMW für das Personal verantwortlich, Christine Hohmann ist Daimler-Vorstand für Integrität und Recht. Volkswagen verzichtet gleich ganz auf Frauen im Vorstand.

In puncto Gleichstellung kann die deutsche Wirtschaft offensichtlich noch viel von Amerika lernen. Der Anteil der Frauen in den Führungsetagen deutscher Dax-Unternehmen ist im vergangenen Jahr sogar noch gesunken, meldet das „Managerinnen-Barometer 2014“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Zum Jahresende 2013 waren lediglich zwölf Vorstandsposten von Frauen besetzt. Grund genug, vier Pionierfrauen vorzustellen – und Bilanz zu ziehen.

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9 Kommentare zu "Pionierinnen der Wirtschaft: Mit den Waffen einer Frau"

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  • Bei "Mit den Waffen einer Frau" kann man eigentlich schon aufhören zu lesen. Wie das vermeintliche Karriere-Risiko "Lieber Spaß als Macht" durch weitere hanebüchene aus dem Hut gezauberte Zusammenhänge wie "Falsche Studien-Wahl" und dem "Phänomen der Stutenbissigkeit" abgerundet wird, ist dann die Krone dieser widerwärtigen populistischen Schöpfung.

    Allein die Idee, dass "der Wunsch nach Spaß bei der Arbeit" ein Karriererisiko darstellt, legt doch offen wie perfide und gestört das System ist, dem man sich hier als Mensch anpassen soll.

  • "Deutschen Autovorstände sind fast reine Männerrunden" - das spricht allerdings nicht gegen Männer in den Unternehmensvorständen, denn wie sich wieder mal bei der Detroiter Autoshow gezeigt hat, ist es einhellige Meinung, daß die deutschen Unternehmen des Autobaus fast uneinholbar Weltspitze sind, und zwar in ökonomischer und technischer Hinsicht. Es sollte aber auch nicht gegen Frauen in Spitzenpositionen sprechen, denn einige Eigenschaften von Frauen wären im Rahmen eines sozialverträglichen Managements, das wenigstens ab und zu über den Tellerrand von Renditevorstellungen hinausblicken kann, schon wünschenswert. Nur eines sollte man sich in diesem Lande hier abgewöhnen: Das sogenannte Quotendenken; es führt immer garantiert in die Irre.
    Mit freundlichen Grüßen aus der AfD, der Partei, die zu neuen Ufern geht;
    Klaus Peter Kraa

  • zu applemoor: Was ist denn das für ein Blödsinn? Wo haben sie denn diesen Kram sich ausgehirnt?? Oder arbeiten Sie für Alice Schwarzer.Halt ,Vorsicht! Die war ja auch schon für das sexistische Blatt namens BILDDIRDEINEMEINUNG tätig.Jessas was hätte ich da fast vermurkst.;-)

  • Der Artikel ist voll von gruseligstem Sexismus, Menschenfeindlichkeit und Neoliberalismus.

  • Setzen sie drei Frauen nebeneinander auf Vorstandsessel und sie werden sich gegenseitig dezickimieren:-)).Fragen sie mal mein Frau was die mit den,wie selbst sagt "blöden Weibern an der Spitze", so alles erlebt. Zickenkrieg um die Vorherrschaft in der Höhle.Hat sich seit der Urzeit der menschen nix,aber auch gar nix verändert.Tja,so einfach ist die Welt.NOCH IMMER!!!

  • Ja, wer diktiert den TV-Programmdirektoren was sie auszustrahlen haben, Wer koordiniert Stern, Spiegel, Welt, Focus, Huffington, Bild, dass die immer abgestimmt den gleichen ideologischen Abwasch bringen den man nicht mehr Sehen oder Lesen kann ?

    Wer drängt Deutschland die Ideologien auf, die von Medien und Politik unentwegt gegangen werden ? Schult-Kult, Verblödung, Hofieren von Homosexualität und Feminismus, Machterweiterung "EU in Brüssel", Welt-Elite (Gates, Buffet, Goldman Sachs etc) Freimaurer-Logen ? Jedenfalls gibt es eine "steuernde Zentrale" in der Welt, wo das herkommt !!!

    Meldet euch mal.

    Die Verlage und Medien insgesamt werden immer mehr von den Deutschen ABGELEHNT, weil sie die ständige Propaganda SATT sind, die dahinter versteckt ist.

    Frage: Wer diktiert den Medien eigentlich die Ideologie, die sie ständig ausposaunen (müssen) ??

    Schlimmer als in der DDR.

  • Zitat: "die mit ihrem Fachwissen in Domänen vordringen, die bisher den Männern vorbehalten sind"

    Hier stellt das HB eine Behauptung auf, der ich widerspreche. Es gibt in Deutschland keinen einzigen Beruf (außer katholischer Priester), der ausschließlich für Männer reserviert ist. Es gibt auch keine Branche oder Firma die Stellen ausschließlich für Männer reservieren.

    Und das schon seit 1948, seit dem Zeitpunkt der Niederschrift des Grundgesetzes.

    Was es gibt, ist eine lange Liste von Gründen weshalb Frauen _freiwillig_ und _ohne_Zwang_ keine Karriere machen wollen. Zum Beispiel weil Frauen lieber Teilzeit arbeiten, weil Frauen lieber "was mit Medien" machen, weil Frauen lieber Mütter werden.

    Was es statt dessen gibt, ist eine ausufernde und allmählich masslos werdende Liste von Unterstützungen und (grundgesetzwidrige) Sonderlocken für Frauen. Zum Beispiel die Idee, Unternehmen und Behörden müssten Menschen nur deshalb einstellen, weil diese Menschen eine Vagina besitzen. Etwa das Professorinnen-Programm bei Hochschulen oder die gewünsche Frauenquote für Vorstände.

    Es sind diese Sonderlocken für Frauen die frauenfeindlich sind und es sind die Unterstützer dieser Sonderbehandlung die frauenfeindlich sind. Denn die Unterstützer und Nutznießer der Frauen-Ungleich-Behandlung erklären damit, dass Frauen unfähig sind, es aus eigener Kraft nach ganz oben zu schaffen.

    Und gegen ein solches Frauenbild verwehre ich mich.

    Und ich verwehre mich dagegen, dass das Handelsblatt fleißige und mutige Frauen (wie etwa Beate Uhse aus Deutschland) dafür missbrauchen, um frauenfeindliche Quoten zu unterstützen.

    Unternehmen benötigen Menschen die Leistungen erbringen, Unternehmen benötigen _keine_ Menschen deren einzige Qualifikation der Besitz eines bestimmten Geschlechtsorgans ist.

  • Wann bekommt Frau Verteidigungsminsetrin UvDL endlich ihren vedienten Friedens-Nobelpreis? Für das in der Amtszeit einen Angriff deshalb verhindert zu haben weil sie ihren Auftrag - in der Amtszeit neues Kanoenfutter in die Welt zu setzen - leisten muß und sich deshalb Angreifer bitteschön während einer Schwangerschaft zurückzuhalten haben. Wir erinnern uns: auch Ministerin Schröders Beitrag bestand in erster Linie in genommener Elternzeit und des Engangements für eine Mütterrente.

    Sich schwängern lassen muß mindestens soviel wert sein wie beispielsweise die Entdeckung der Röntgenstrahlen!

  • Wann bekommt Frau Verteidigungsminsetrin UvDL endlich ihren vedinten Friedens-Nobelpreis? Für das in der amtszeit einen Angriff deshalb verhindert zu haben weil sie ihren Auftrag - in der Amstzeit neue Soldaten in die Wlet zu setzen - leisten muß. Auch Ministerin Schröders Beitrag bestand in erster Linie in genommener Elternzeit und des Engangements für eine Mütterrente. Sich schwängern lassen muß mindestens soviel wert sein wie beispielsweise die Entdeckung der Röntgenstrahlen!

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