Pkw-Neuzulassungen im Juli gesunken
Deutscher Automarkt in der Sommerflaute

Auf dem deutschen Automarkt sind keine Anzeichen für eine Erholung erkennbar. Im Ferienmonat Juli gingen die Pkw-Zulassungszahlen erneut zurück.

HB FRANKFURT. Im Juli wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) rund 7,1 % weniger Pkw zugelassen als im entsprechebnden Vorjahremonat. Schon der Verband der Automobilindustrie hatte vor wenigen Tagen ebenfalls einen Rückgang von sieben Prozent gemeldet.

Bei den Lkw liege der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 5,7 %, teilte das Bundesamt am Dienstag mit. Insgesamt habe sich bei Kraftfahrzeugen ein Minus von 6,5 % ergeben. Im Juli wechselten 579 451 gebrauchte Pkw den Halter, 8,3 % weniger als im Vorjahr. Im ersten Halbjahr gingen die Pkw-Zulassungszahlen um 1,3 % zurück. Im Juni war die Zahl der neu zugelassenen Pkw allerdings vor allem wegen mehr Exporten um vier Prozent gestiegen.

Die meisten deutschen Hersteller mussten den Angaben des KBA nach in den ersten sieben Monaten Federn lassen. So büßten Opel/GM 5,8 %, Mercedes 7,1 % und die VW-Gruppe 2,5 % ein. Konzerntochter Audi verlor bei den Neuzulassungen sogar 9,1 %. Gegen den Trend legten Porsche mit einem Plus von 10,9 % zu, auch BMW konnte ein Prozent gutmachen. Bei den großen Importmarken sticht Renault mit einem Rückgang von 17,2 % heraus. Peugeot verlor 3,9 %, während Toyota 19,7 % hinzugewann.

Jüngst hatte der Verband der Automobilindustrie VDA angesichts der schleppenden Nachfrage nach neuen Autos seine Jahresprognose für 2004 reduziert. So rechnet der VDA nun nur noch mit Pkw-Neuzulassungen auf Vorjahresniveau von 3,24 Mill. Pkw. Bislang hatte der Verband für 2004 ein Plus von drei Prozent auf 3,35 Mill. Autos in Aussicht gestellt. Das KBA hatte vergangenen Monat mitgeteilt, um das Vorjahresergebnis zu erreichen, bedürfe es in der zweiten Jahreshälfte weiterer Anstrengungen.

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