Pkw-Verkäufe
Daimler tritt auf der Stelle

Das schlechte Europa-Geschäft lässt die Pkw-Verkäufe bei Daimler stagnieren. Durch die Wachstumsmärkte in USA und Asien konnte noch ein kleines Plus im Vergleich zum Vormonat erreicht werden.
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StuttgartDer Autobauer Daimler ist im Juni wegen einer schwachen Nachfrage nach Neuwagen in Südeuropa beim Auto-Verkauf kaum vom Fleck gekommen. Weltweit lieferte der Stuttgarter Konzern im Juni mit 131.139 Wagen nur 0,2 Prozent mehr Fahrzeuge seiner Markengruppe Mercedes-Benz Cars aus als im Vorjahresmonat, wie Daimler am Mittwoch mitteilte.

Zwar blieben die Autos der Schwaben in den USA und Asien heiß begehrt, auf dem wichtigen westeuropäischen Absatzmarkt schrumpften die Verkaufszahlen jedoch deutlich. Auch um den Kleinwagen Smart machten die von der Staatsschuldenkrise verunsicherten Autokäufer einen großen Bogen, in China verlangsamten sich die Zuwächse bei den Auslieferungen.

Vertriebschef Joachim Schmidt will sich dennoch nicht die Stimmung verderben lassen: „Wir sind trotz schwierigem Marktumfeld in Südeuropa weiter auf Rekordkurs." Im ersten Halbjahr sei mit einem Absatzzuwachs um 6,5 Prozent das bisher beste Ergebnis verzeichnet worden. Von den Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach verkaufte Daimler seit Jahresbeginn 708.517 Pkw.

Den Absatzrekord des vergangenen Jahres werde Daimler im laufenden Jahr überbieten und mehr als 1,4 Millionen Autos verkaufen, zeigt sich Vertriebschef Schmidt sicher. 2011 waren weltweit 1,38 Millionen Wagen ausgeliefert worden, 2014 sollen es 1,5 Millionen Autos sein.

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