Pläne vorgelegt
BP will sparen und mehr verdienen

Der neue Chef des britischen Ölkonzerns BP, Tony Hayward, hat seinen Plan für Kosteneinsparungen und höhere Gewinne vorgestellt. Um das Unternehmen wieder richtig fit zu machen, greift er tief in die Konzernstruktur ein. Große Überraschungen gab es zwar nicht, die Anleger honorierten den Plan aber dennoch.

HB LONDON. Hayward kündigte am Donnerstag an, Hierarchie-Ebenen zu streichen, die Zahl der Hauptsparten von drei auf zwei zu reduzieren und standardisierte Verfahrensabläufe im ganzen Unternehmen einzuführen. Das sei das Ergebnis einer Überprüfung, die bei seinem Amtsantritt im Mai begonnen habe, erklärte Hayward.

Die Rentabilität des Unternehmens habe seit Jahren unter der vergleichbarer Konzerne gelegen, begründete der BP-Chef die Maßnahmen. Die Organisation sei zu komplex und die Kosten „inakzeptabel hoch“. Der Abstand zur Konkurrenz werde bereits im vierten Quartal geringer, weil bis dahin neue große Erdölfelder mit der Förderung begännen und die Raffinerien der Firma wieder ihre Kapazität vollständig ausschöpften.

BP hatte zuletzt Verzögerungen bei wichtigen Förderprojekten hinnehmen müssen. Analysten hoffen, dass schlankere Strukturen solche Probleme künftig ausschließen.

Die BP-Aktien bauten nach Bekanntgabe der allgemein erwarteten Pläne ihre Gewinne etwas aus. Sie notierten 1,9 Prozent bei 591 Pence im Plus.

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