Plan für Schnelltrasse London-Glasgow
Großbritannien prüft Transrapid-Strecke

Bei Planungen für eine neue Langstrecken-Schnelltrasse in Großbritannien könnte auch der deutsche Transrapid als eine Variante geprüft werden.

HB LONDON/BERLIN. Das britische Verkehrsministerium bestätigte, dass die Magnetschwebebahn als eine von mehreren denkbaren Lösungen in Betracht gezogen werde. Die Regierung sei aber bisher nicht von der Wirtschaftlichkeit des Transrapid für größere Strecken überzeugt. Nach Angaben des Transrapid-Konsortiums will sich eine britische Initiative für eine Prüfung der Technologie einsetzen. Dies sei zu begrüßen, sagte eine Sprecherin in Berlin. Konkret geht es um eine knapp 800 Kilometer lange Strecke zwischen London und Glasgow. Sollte die Machbarkeitsstudie einen Transrapid befürworten, könnte ein Betrieb im Jahr 2009 starten, berichtet die Tageszeitung „Die Welt“. Das Eisenbahn-Netz von Großbritannien gilt als sanierungsbedürftig.

In China fährt der Transrapid schon auf einer 30 Kilometer langen Strecke vom internationalen Flughafen Pudong in die Hafenmetropole Schanghai. Dort wird eine Verlängerung um etwa 160 Kilometer in die Nachbarmetropole Hangzhou geplant. Chinas Regierung hat allerdings noch kein grünes Licht für das Projekt gegeben. Prüfen lassen will die Technologie auch das Emirat Katar. Die Magnetbahn wird von Thyssen-Krupp und Siemens gebaut.

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