Planzahlen in Europa sind nicht mehr zu erreichen
Zapf senkt erneut Jahresprognose

Nach Problemen auf dem amerikanischen Markt erwartet der Puppenhersteller Zapf in diesem Jahr einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang.

HB MÜNCHEN. Damit hat das fränkische Unternehmen seine Prognosen für das Gesamtjahr 2003 zum zweiten Mal gesenkt. Es sei im Gesamtjahr mit einem Rückgang des Umsatzes auf „leicht über 200“ (Vorjahr: 222) Mill. Euro zu rechnen, teilte der im Nebenwerteindex MDax gelistete Hersteller der „Baby Born“-Puppen am Mittwoch mit. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) würden nunmehr 26 (32,9) Mill. Euro für 2003 anvisiert. Die Dividende will Zapf trotzdem bei einem Euro je Aktie stabil halten.

Im laufenden vierten Quartal blieben Umsätze und Aufträge hinter den Erwartungen zurück, teilte der fränkische Traditionskonzern mit, der aus Kostengründen nicht mehr in Deutschland produziert. Im Amerika hätten die Umsätze nicht wie erwartet angezogen, und auch in Europa seien die Planzahlen nicht mehr zu erreichen. Allein auf die USA entfallen ein Viertel der Umsätze.

Erst vor vier Wochen hatte Zapf die Wachstumsprognosen für den währungsbereinigten Umsatz sowie das Ebit für 2003 auf sieben von zuvor 15 Prozent gesenkt. Die Wachstumsprognose für den unbereinigten Umsatz hatte Zapf schon im Juli wegen der anhaltenden Dollar-Schwäche auf sieben Prozent zurückgenommen.

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