Plus bei Audi und Porsche
VW muss Absatzeinbruch in USA verkraften

Europas größter Autohersteller Volkswagen hat im März erneut einen Absatzeinbruch in den USA verzeichnet. Die Konzerntochter Audi konnte dagegen einen kräftigen Zuwachs verbuchen. Auch der Sportwagenbauer Porsche legte deutlich zu.

HB FRANKFURT. Branchenexperten gingen davon aus, dass sich die US-Absatzzahlen nach den eher enttäuschenden ersten beiden Monaten des Jahres allmählich erholen werden. Zur Begründung verweisen sie auf die anziehende Konjunktur, den Start der traditionell verkaufsstarken Frühjahrssaison und das bessere Wetter. Für den abgelaufenen Monat rechneten Wall-Street-Analysten und Industrievertreter mit einem Verkaufsplus bei Autos und Kleinlastern von rund vier Prozent. Aufs Jahr hochgerechnet und saisonal bereinigt ergäbe sich damit ein Absatz von 16,6 Mill. bis 16,7 Mill. Fahrzeugen. Im vergangenen Jahr hatte zu dieser Jahreszeit der Irak-Krieg die Verbraucher noch vor dem Fernseher gebannt, was den Konsum belastete.

Volkswagen of America lieferte nach VW-Angaben in den USA im abgelaufenen Monat 21 331 Fahrzeuge aus. Das waren 18,5 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Bereits für Februar hatte VW einen Absatzeinbruch von 32 % berichtet. Nach Einschätzung von Analysten wird der US-Markt für Volkswagen wegen des weiterhin relativ hohen Euro-Kurses und der veralteten Modellpalette in diesem Jahr zum größten Problem. Die Tochter Audi indes widersetzte sich im März dem negativen Trend des Mutterkonzerns. So steigerte Audi of America die Auslieferungen um gut 17 % auf 7469 Fahrzeuge.

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