PNE Wind
Nordsee-Windpark geht an dänischen Investor

Der geplante Windpark „Gode Wind II“ vor Norderney wird an den Investor Brancor Capital verkauft. Die Dänen zahlen dem Projektentwickler PNE Wind für die 84 Windräder eine stattliche Millionensumme.
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BerlinDer Projektentwickler PNE Wind verkauft den in der Nordsee geplanten Windpark „Gode Wind II“ an den dänischen Investor Brancor Capital. Dem Kaufpreis sei eine Bewertung von rund 317.000 Euro pro Megawatt bei einer projektierten Gesamtleistung von 252 Megawatt zugrunde gelegt, teilte die Cuxhavener Firma mit. Damit dürfte die Summe bei rund 80 Millionen Euro liegen. Der Windpark liegt etwa 38 Kilometer vor der Insel Norderney und soll mit seinen 84 Windrädern früheren Angaben zufolge bis Ende 2013 ans Netz gebracht werden.

Das Geschäft schlägt sich den Angaben zufolge bereits auf die Bilanz für 2011 nieder: Das Unternehmen werde einen großen Teil seines für die Geschäftsjahre 2011 bis 2013 prognostizierten Betriebsergebnisses (Ebit) von kumuliert 60 bis 72 Millionen Euro bereits in diesem Jahr erreichen, erklärte PNE Wind weiter. Die Firma nennt wegen der Unwägbarkeiten bei der Projektentwicklung keine Jahresziele. Die Prognosen umfassen stattdessen drei Jahre.

Seit der Atomwende kommt der Bau von Windkraftanlagen vor der deutschen Küste in der Nord- und Ostsee in Schwung. Die Bundesregierung hat als Ziel ausgegeben, bis 2020 auf See Windräder mit einer Leistung von 7600 Megawatt aufzustellen. Rund 30 Kilometer nördlich von Helgoland errichtet derzeit der Energiekonzern RWE einen Windpark mit einer Leistung von 295 Megawatt. Vor Amrum baut Eon 80 Siemens -Turbinen, die 288 Megawatt erzeugen sollen. Auch der US-Finanzinvestor Blackstone hat Felder vor Helgoland und Sylt in Arbeit.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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