Politik fordert wirksame Aufsicht
Krisensitzung der Industrie wegen hoher Strompreise

Vertreter von großen Versorgungsunternehmen und des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) erörtern nach Angaben aus Branchenkreisen am Mittwoch in Berlin die jüngste Entwicklung der Energiepreise.

HB DÜSSELDORF. Der BDI habe große Unternehmen der Branche - RWE, Eon und Vattenfall - zu den Gesprächen eingeladen, hieß es am Mittwoch in den Kreisen. Zudem sollten sich Vertreter energieintensiver Unternehmen an der Debatte beteiligen. „Es geht um die unterschiedlichen Positionen in der Frage der Preise“, hieß es. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski, werde das Gespräch moderieren. Ein Eon-Sprecher sagte, Konzernchef Wulf Bernotat werde an dem Gespräch teilnehmen. Eine RWE-Sprecherin bestätigte die Teilnahme von RWE-Chef Harry Roels.

Der Vorsitzende des Energieausschusses des BDI, Werner Marnette, hatte in der „Financial Times Deutschland“ Versorgern vorgeworfen, mit ihrer Marktmacht die Preise nach oben zu treiben. „Der Strompreis steigt und steigt“, wird der Chef der Norddeutschen Affinerie zitiert. „Das ist ein Beitrag zur Deindustrialisierung Deutschlands.“ Nach Einschätzung Marnettes treiben die Energieversorger mit ihrer Marktmacht den Preis nach oben. „Freier Wettbewerb findet nicht mehr statt.“

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