Porsche außerhalb der Garage
Porsche schlägt aus seinem Mythos Kapital

Mit dem Erfolg des Sportwagenkonzerns im Rücken baut Porsche sein Geschäft mit Accessoires, Design und Mode aus. Die Designtochter des Sportwagenherstellers will in 25 neuen Läden Luxusartikel verkaufen.

STUTTGART. „Wir sind auf gutem Weg zu unserem Ziel, den Umsatz mittelfristig zu verdoppeln“, sagte Siegmund Rudigier, Geschäftsführer der Porsche Design Group, im Gespräch mit dem Handelsblatt. Bis dahin soll auch die Rendite auf einem für „Porsche angemessenen Niveau“ sein. Im vorigen Jahr setzte Porsche mit Designartikeln rund 95 Mill. Euro um.

Der 40-Jährige kam vor zweieinhalb Jahren von der Luxusmarke Donna Karan. Zu diesem Zeitpunkt ordnete Porsche sein Luxusgeschäft neu und nahm das vom legendären Designer des Sportwagens 911, Ferdinand Alexander Porsche, bis dahin geführte Porsche Design Studio unter die Fittiche des Konzerns.

F.A. Porsche, Enkel des Firmengründers Ferdinand Porsche, musste wie alle anderen Familienmitglieder 1972 nach einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Porsche-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch den Sportwagenbauer verlassen. Er gründete sein eigenes Design-Studio bei Zell am See.

Mit Blick aus seinem Arbeitszimmer auf den Porsche-Familiensitz Schüttgut entwarf er teuere Accessoires wie Uhren, Brillen und Schreibgeräte, die unter der Marke Porsche Design weltweit vertrieben wurden. Der kürzlich 70 Jahre alt geworden F.A. Porsche zog sich 2003 zurück und brachte sein Lebenswerk in die neue Gesellschaft ein, die zu zwei Dritteln dem Autohersteller und zu einem Drittel der Familie Porsche gehört.

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