Mit der Entscheidung für die Mehrheitsübernahme werde der Weg dafür geebnet, dass Volkswagen und Porsche künftig „gemeinsam in einer fairen und kollegialen Partnerschaft ein neues Kapitel Automobilgeschichte schreiben können“, erklärte Porsche.
Der Vorstand will die Porsche-Belegschaft am morgigen Dienstag auf Informationsveranstaltungen über die Entscheidung und das weitere Vorgehen unterrichten.
Aktien von Porsche und VW haben am Montag mit Kursgewinnen auf das grüne Licht des Porsche -Aufsichtsrates für eine Mehrheitsbeteiligung an VW reagiert. "Das ist keine wirklich überraschende Nachricht, sie schürt aber das Feuerchen wieder ein bisschen an", erklärte Giuseppe Amato vom Brokerhaus Lang & Schwarz. "Das war jetzt nur ein formaljuristischer Schritt und das heißt nicht, dass Porsche zwingend die Mehrheit an Volkswagen übernehmen muss."
"Es ist keine Fusion geplant, und das war das, was ja hier immer herumgegeistert ist", sagte Helaba -Aktienstratege Mirko Pillep. Der VW -Aktienkurs kletterte um rund zwei Prozent auf 152,94 Euro, nachdem er in einer ersten Reaktion bis auf 154,30 Euro zugelegt hatte. Die Porsche -Aktie legte über vier Prozent auf 118,03 Euro zu.
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