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Porsche-Chef Wiedeking: Wie ein Sieger zum Verlierer wurde

Mit der Übernahme von Europas größtem Autobauer Volkswagen schien Porsche-Chef Wendelin Wiedeking seine Karriere zu krönen. Deutschlands Vorzeigemanager und Topverdiener wirkte schon wie der sichere Sieger. Wie er den fast vier Jahre tobenden Machtkampf doch noch verlor.

von Tino Andresen

Was Porsche anfangs als "strategische Antwort auf das Risiko einer feindlichen Übernahme von Volkswagen" verkauft hatte, stellte sich im Laufe der Zeit als einer der spektakulärsten Übernahmeversuche der deutschen Nachkriegsgeschichte heraus. Der Sportwagenbauer verfuhr bei der Mehrheitsübernahme des viel größeren Volkswagenkonzerns nach der Salamitaktik. Obwohl alles von langer Hand vorbereitet schien und die Stuttgarter schon wie der strahlende Sieger wirkten, stießen sie in der Folgezeit immer wieder auf Hindernisse. Wie Porsche den VW-Coup einfädelte - und woran der Chef des Sportwagenbauers, Wendelin Wiedeking, am Ende gescheitert ist. Text: Tino AndresenFoto: dpa