Porsche-Hauptversammlung
Salomonische Lösung für Hück und Osterloh

Im Streit zwischen den Arbeitnehmervertretern von Volkswagen und Porsche um die Mitbestimmung in der Porsche Holding ist eine Einigung gefunden worden. Demnach rücken die beiden Betriebsratschefs Osterloh und Hück in das so wichtige Präsidium des Porsche Aufsichtsrats.

HB STUTTGART. Wolfgang Porsche bleibt Aufsichtsrats-Chef der Porsche SE. Zu seinem Stellvertreter wählte das Kontrollgremium am Freitag in seiner konstituierenden Sitzung Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück. Ferner zogen IG-Metall-Chef Berthold Huber, der erste Bevollmächtigte der IG Metall Stuttgart, Hans Baur, sowie Porsche-Betriebsrat Werner Weresch in das Gremium ein. VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh und sein Audi-Kollege Peter Mosch sitzen für die Wolfsburger auf der Arbeitnehmerbank.

Auf der Hauptversammlung war zuvor eine Satzungsänderung für die Besetzung des Aufsichtsrates der Porsche Automobil Holding SE beschlossen werden, die VW mehr Mitbestimmung in dem künftigen Großkonzern zusichert. In der Holding werden der Sportwagenbauer und der VW-Konzern zusammengeführt. Bisher saßen auf der Arbeitnehmerbank des Kontrollgremiums ausschließlich Betriebsräte von Porsche und zwei Vertreter der Stuttgarter IG Metall.

Für die beiden Familienstämme zogen Ferdinand Oliver und Hans-Peter Porsche sowie Ferdinand und Hans Michel Piëch und der frühere Henkel-Chef Ulrich Lehner erneut in den Aufsichtsrat ein. Ihre Wiederwahl galt bereits zuvor als sicher, da die Familien Porsche und Piëch sämtliche stimmberechtigte Stammaktien halten.

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