Porsche-Übernahme
VW-Chef sieht 70-Prozent-Chance für Fusion

Der für 2011 geplante Zusammenschluss der deutschen Autibauer Volkswagen (VW) und Porsche ist offenbar noch nicht in trockenen Tüchern. VW-Chef Martin Winterkorn sieht derzeit eine 70-Prozent-Chance dafür, dass der Zeitplan eingehalten wird. Verzögerungen drohen vor allem durch Klagen und andere rechtliche Hürden.
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HB FRANKFURT. "Die Chancen stehen 70 zu 30, dass es dazu kommt", sagte Winterkorn der "Automobilwoche" laut Vorabbericht. Trotz eines Risikos von 30 Prozent, dass die Fusion nicht wie geplant stattfindet, arbeiteten VW und Porsche mit Hochdruck an der Umsetzung der Grundlagenvereinbarung zur Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns.

Porsche hatte jüngst mitgeteilt, Schadenersatzklagen in den USA und Deutschland, Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sowie weitere rechtliche und steuerliche Risiken in Milliardenhöhe könnten die Fusion der beiden Autobauer um Jahre verzögern. Eigentlich sollte die Verschmelzung bis Ende 2011 unter Dach und Fach gebracht werden. Die Integration von Porsche als zehnte Marke in den VW-Konzern soll aber auf jeden Fall vollzogen werden. Gegebenenfalls will der Wolfsburger Autobauer die restlichen Anteile des Porsche-Fahrzeuggeschäfts für knapp 3,9 Mrd. Euro in bar erwerben.

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