Porsche und Audi legen zu
Deutsche Hersteller lassen auf US-Automarkt Federn

Die anhaltend schwache Automobilkonjunktur in den USA lastet weiterhin auf den deutschen Autoherstellern. VW und BMW mussten auf dem wichtigsten Automarkt der Welt im September deutliche Absatzrückgänge hinnehmen. Der Sportwagenbauer Porsche und die Volkswagen-Tochter Audi konnten hingegen zulegen.

HB FRANKFURT. Der größte deutsche Autobauer Volkswagen verkaufte mit 20 082 Autos gut sieben Prozent weniger Fahrzeuge, verwies aber darauf, dass der September 2005 nach der Einführung der Modelle Jetta und Passat ungewöhnlich stark gewesen sei. Beim Münchener BMW-Konzern ging der Absatz ebenfalls um sieben Prozent auf 23 303 Wagen zurück. Die Verkaufszahlen der Marke BMW bröckelten um acht Prozent ab, vom Kleinwagen Mini wurden nur zwei Prozent weniger verkauft.

Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche legte mit drei Prozent dagegen leicht zu, ebenso Audi mit knapp zwei Prozent. Gegen den Trend meldete auch die Marke Mercedes-Benz am Dienstag ein Absatzplus von 13 Prozent, sinkende Verkaufszahlen der angeschlagenen US-Tochter Chrysler drückten den Absatz des deutsch-amerikanischen Autobauers Daimler-Chrysler aber insgesamt um zwei Prozent.

Wegen der hohen Benzinkosten kauften die Amerikaner auch im September weniger große Geländewagen und Kleintransporter als im Vorjahresmonat. So gingen die Verkaufszahlen des Porsche Cayenne um ein Viertel zurück, was das Unternehmen aber auf das in die Jahre gekommene Modell und den Verzicht auf Rabatte zurückführte. Nur Audi feierte mit seinem neu eingeführten Q7 einen Absatzerfolg.

Die US-Tochter von Daimler-Chrysler konnte mit den Marken Chrysler, Jeep und Dodge auf ihrem Heimmarkt nur noch 168 888 Kunden überzeugen, vier Prozent weniger als auf Jahresfrist. Der weltweit größte Autokonzern GM verkaufte sieben Prozent weniger Fahrzeuge. Zulegen konnte jedoch die Nummer zwei, Ford, mit einem Plus von fünf Prozent, deren Pkw sogar um mehr als ein Viertel zulegten, während Geländewagen und Pickups erneut weniger gefragt waren.

Die stärksten Zuwächse erzielte erneut Toyota. Der japanische Hersteller konnte auf Jahressicht ein Fünftel mehr Fahrzeuge verkaufen.

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