Unter dem Dach der nach europäischem Recht gegründeten Porsche
Automobil Holding entsteht so ein Autogigant, der vom sparsamen Kleinwagen über den Supersportwagen bis hin zu Schwerlastern alles im Angebot hat, was auf den Straßen rollt. Piech, der bis 2002 selbst VW
-Chef war, kann damit in die Autogeschichte eingehen und seinen Großvater, den legendären Käfer-Erfinder Ferdinand Porsche,
in den Schatten stellen.
Der neue Mega-Konzern aus Volkswagen,
Porsche,
dem familieneigenen Autohandelskonzern Porsche
Holding in Salzburg und dem Lastwagengeschäft käme laut Expertenschätzungen auf mehr als 150 Milliarden Euro Umsatz und 450 000 Beschäftigte - mehr als jedes andere Autounternehmen.
Auch an der Börse fanden die Nachrichten um VW
reichlich Beachtung. Aktien von Porsche
und VW
reagierten mit Kursgewinnen auf das grüne Licht des Porsche
-Aufsichtsrates für eine Mehrheitsbeteiligung an VW
reagiert. "Das ist keine wirklich überraschende Nachricht, sie schürt aber das Feuerchen wieder ein bisschen an", erklärte Giuseppe Amato vom Brokerhaus Lang & Schwarz. "Das war jetzt nur ein formaljuristischer Schritt und das heißt nicht, dass Porsche
zwingend die Mehrheit an Volkswagen
übernehmen muss."
VW

