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03.03.2008 

Unter dem Dach der nach europäischem Recht gegründeten Porsche Automobil Holding entsteht so ein Autogigant, der vom sparsamen Kleinwagen über den Supersportwagen bis hin zu Schwerlastern alles im Angebot hat, was auf den Straßen rollt. Piech, der bis 2002 selbst VW -Chef war, kann damit in die Autogeschichte eingehen und seinen Großvater, den legendären Käfer-Erfinder Ferdinand Porsche, in den Schatten stellen.

Der neue Mega-Konzern aus Volkswagen, Porsche, dem familieneigenen Autohandelskonzern Porsche Holding in Salzburg und dem Lastwagengeschäft käme laut Expertenschätzungen auf mehr als 150 Milliarden Euro Umsatz und 450 000 Beschäftigte - mehr als jedes andere Autounternehmen.

Auch an der Börse fanden die Nachrichten um VW reichlich Beachtung. Aktien von Porsche und VW reagierten mit Kursgewinnen auf das grüne Licht des Porsche -Aufsichtsrates für eine Mehrheitsbeteiligung an VW reagiert. "Das ist keine wirklich überraschende Nachricht, sie schürt aber das Feuerchen wieder ein bisschen an", erklärte Giuseppe Amato vom Brokerhaus Lang & Schwarz. "Das war jetzt nur ein formaljuristischer Schritt und das heißt nicht, dass Porsche zwingend die Mehrheit an Volkswagen übernehmen muss."

VW legten 1,6 Prozent auf 152,35 Euro zu. Die Scania -Aktien fielen in Stockholm dagegen um über acht Prozent. Die Porsche -Aktien, die in keinem Börsenindex gelistet sind, gewannen 2,4 Prozent auf 116,20 Euro.

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