Porzellanhersteller
Erstes Angebot für Rosenthal

Hoffnung für die Mitarbeiter von Rosenthal: Für den insolventen Porzellanhersteller liegt ein erstes formelles Angebot vor. Außerdem gibt es Gespräche mit weiteren potentiellen Bietern.

HB MÜNCHEN. Die Offerte werde nun mit den Gläubigern abgestimmt, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Volker Böhm am Montag mit. "Die Verhandlungen mit den Interessenten laufen derzeit intensiv weiter und werden so schnell wie möglich zum Abschluss gebracht", erklärte er. Trotz des Angebots werde weiterhin auch mit anderen möglichen Bietern verhandelt, sagte ein Sprecher des Involvenzverwalters.

Offen blieb, wer die Offerte vorgelegt hat. Als heißer Favorit für die fränkische Traditionsfirma gilt der italienische Besteck- und Kochtopfhersteller Sambonet Paderno, der nun seinen Übernahmewunsch auch als erster mit einem Angebotspapier unterfüttert hat.

Rosenthal war vom irischen Mutterkonzern Waterford Wedgwood mit in die Pleite gezogen worden. Der frühere Eigentümer hegte für das Unternehmen allerdings seit längerem Verkaufspläne. Das irische und britische Geschäft von Waterford Wedgwood übernimmt unterdessen der US-Finanzinvestor KPS Capital Partners. Die Mehrheitsbeteiligung an Rosenthal bleibt von der Transaktion unberührt.

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