Positive Prognose nach Restrukturierung
Neue Funk-Ablesegeräte lassen Techem-Umsatz klettern

Die umfangreiche Restrukturierung hat zu einer deutlichen Gewinnsteigerung des Energiedienstleister Techem im ersten Halbjahr des Jahres 2003/2004 (31. März) geführt. Wie das Unternehmen am Freitag in Eschborn bekannt gab, baute Techem seinen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 129 Prozent auf 38,7 Millionen Euro aus und versechsfachte den Jahresüberschuss auf 16,1 Millionen Euro.

ESCHBORN. Auf Basis der guten Zahlen erhöhte die im MDax notierte Firma ihre Prognose für das gesamte Geschäftsjahr. Statt eines Umsatzes zwischen 427 bis 432 Millionen Euro würden nun 430 bis 432 Millionen Euro erwartet. Beim EBIT rechnet der Vorstand mit 74 bis 77 Millionen Euro (statt 67 bis 70 Millionen Euro). „Wir sind mit der Umsetzung vieler Maßnahmen, vor allem mit der Optimierung unserer Strukturen, deutlich schneller vorangekommen als allgemein erwartet wurde“, sagte Vorstandschef Horst Enzelmüller.

Von Oktober bis März stieg der Umsatz um 4,7 Prozent auf 203,7 Millionen Euro. Dazu trug unter anderem die Umstellung auf neue Funkmessgeräte bei, mit denen Mitarbeiter die Zählerstände per Funk vor dem Gebäude ablesen können, ohne die Wohnung betreten zu müssen. Das Hauptgeschäft der Techem ist das Ablesen und Abrechnen von Strom und Gas sowie die Vermietung entsprechender Geräte. Die Aktie stieg am Freitag um 2,8 Prozent auf 19,49 Euro.

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