Positiver Geschäftsverlauf auch im April und Mai
Bei Continental läuft es gut

Nach einem deutlichen Gewinn- und Umsatzanstieg im ersten Quartal hat sich die positive Geschäftsentwicklung beim hannoverschen Reifenhersteller und Autozulieferer Continental fortgesetzt. Im zweiten Quartal strebt Conti daher einen deutlichen Anstieg seines operativen Konzernergebnisses an.

HB CELLE. Nachdem der April bereits positiv verlaufen sei, entwickle sich der Mai ähnlich gut, sagte Konzernchef Manfred Wennemer am Rande einer Veranstaltung am Montagabend im niedersächsischen Celle. „Es sieht nicht so aus, dass der Himmel einstürzt“, sagte Wennemer zum Geschäftsverlauf im laufenden Monat, ohne Details zu nennen.

Bereits auf der Hauptversammlung vor eineinhalb Wochen hatte Wennemer die Prognose eines im Vergleich zum Vorjahr höheren operativen Gewinns für das Gesamtjahr bekräftigt. Dabei hatte er hinzugefügt, der April sei nicht schlechter verlaufen als das erste Quartal. Von Januar bis März hatte die Nummer Vier im weltweiten Reifengeschäft ihr operatives Ergebnis um mehr als ein Drittel auf 247 Mill. € gesteigert.

Im abgelaufenen Jahr erhöhte sich der operative Gewinn des Konzerns um fast ein Viertel auf 855 Mill. €. Die Continental AG fährt seit zwei Jahren anders als die meisten ihrer Kunden aus der Automobilindustrie auf Erfolgskurs, weil sich der Konzern wegen des steigenden Einsatzes von Elektronik sowie des starken Reifenersatzgeschäfts von der schwachen Pkw-Nachfrage abgekoppelt hat.

Zum Stand der geplanten Übernahme der Phoenix AG äußerte sich Wennemer erneut zuversichtlich, vor Ablauf der Angebotsfrist am 28. Juni die angestrebte Dreiviertel-Mehrheit an dem Hamburger Konkurrenten angedient zu bekommen. In der Regel würden bei derartigen Übernahmeangeboten an den letzten zwei Tagen vor Fristende noch größere Pakete offeriert, sagte der Conti-Chef. Bis dahin rechne er mit einer Quote nicht über 55 % an Phoenix. Vor wenigen Tagen hielt Conti knapp 47 % am Grundkapital des Hamburger Autozulieferers.

Continental will Phoenix für knapp 230 Mill. € übernehmen und bietet den Aktionären 15 € je Anteilschein. Der Konzern will Phoenix mit seiner Tochter ContiTech verschmelzen, um seine Stellung bei Schall- und Schwingisolationssystemen sowie Luftfedern und Schläuchen auszubauen.

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