Positivere Signale bei Produktion und Export
Deutsche Autokonjunktur bleibt schwach

Die Autokonjunktur kommt in Deutschland noch immer nicht recht in Schwung. Der Geschäftsverlauf ist weiterhin schwächer, als von den Herstellern erhofft. Gleichwohl gibt es aber auch positive Signale bei Produktion und Export. Der Dachverband der Autoindustrie ließ zudem seine Prognose für das Gesamtjahr unverändert, wonach die Neuzulassungen das Niveau des Vorjahres doch noch erreichen sollen.

HB FRANKFURT. Im August wurden nach Zahlen des Verbands der Automobilindustrie (VDA) nur 222 000 Pkw neu registriert, was einem Rückgang zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent entspricht. Bereinigt um die Zahl der Arbeitstage habe das Minus sogar acht Prozent betragen, teilte der VDA am Dienstag in Frankfurt mit. Den Rückgang führte der Verband unter anderem auf die anhaltende Verunsicherung der Verbraucher zurück. Weder der Dieselboom noch die zahlreichen neuen Modelle hätten die trübe Verbraucherstimmung und die Versicherung der privaten Haushalte voll kompensieren können.

Für das Gesamtjahr richtet die Branche ihre Hoffnungen nun auf den Herbst, wo die Hersteller wiederum neue Modelle in den Handel bringen werden. VDA-Präsident Bernd Gottschalk hatte unlängst betont, dass die Monate September bis November entscheidend sein werden, ob das Ziel stabiler Zulassungszahlen im Gesamtjahr noch erreicht werden kann. Nach Meinung von Branchenexperten ist das Autojahr aber selbst dann nicht mehr zu retten. Dann würde den Herstellern das fünfte Jahr in Folge mit stagnierenden oder rückläufigen Absätze bevorstehen.

An der Börse notierten die meisten Autoaktien am Nachmittag unverändert. Die Kurse der großen Hersteller gaben Marktteilnehmern zufolge damit die Einschätzung vieler Anleger wider, die mit schwachen Neuzulassungen gerechnet hatten.

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