PPR-Konzern
Puma soll eigenständige Marke bleiben

Der französische Luxusgüter-Konzern PPR will die mehrheitlich übernommene Sport- und Lifestylemarke Puma weiter eigenständig entwickeln. Synergien zwischen Puma und der Luxusmode des Konzerns mit Marken wie Gucci oder Bottega Veneta seien nicht beabsichtigt, sagte PPR -Chef François-Henri Pinault.

HB PARIS/HERZOGENAURACH. "Die Marken müssen getrennt sein und auch eigenständig bleiben", sagte PPR -Chef François-Henri Pinault dem "Spiegel". Es werde weder eine Gucci-Turnschuh -Linie geben noch Luxusmode mit dem Puma -Label.

"Puma ist keine Luxusmarke, und wir werden auch keine Luxusmarke aus ihr machen. PPR und nicht die Gucci -Gruppe hat Puma übernommen", unterstrich Pinault. Synergien zwischen beiden Unternehmen gebe es vielmehr im Handelsgeschäft, etwa bei der weltweiten Expansion.

Puma -Chef Jochen Zeitz sagte dem "Spiegel", die Herzogenauracher würden von dem neuen Haupteigentümer vor allem bei möglichen Zukäufen profitieren. "Wir haben bisher kaum Erfahrung mit eigenen Übernahmen gesammelt. Da haben wir jetzt neue Kompetenz gewonnen, die uns langfristig helfen wird." Auch Pinault hält weitere Übernahmen für denkbar. Unter dem PPR -Dach "ist durchaus noch Platz für Zukäufe", erläuterte der Manager.

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