Prada
Luxus-Mode bleibt trotz Krise gefragt

Das italienische Luxusmodehaus Prada spürt nicht viel von der weltweiten Krise. Die Geschäfte in Asien laufen glänzend und der Umsatz ist im ersten Halbjahr um mehr als ein Drittel gestiegen.
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HongkongGlänzende Geschäfte in Asien füllen die Kassen des italienischen Luxusmodehauses Prada. Der an der Börse in Hongkong notierte Konzern wies am Montag für das erste Halbjahr einen Umsatzanstieg von 36,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro aus. Trotz des Wirtschaftsabschwungs in China kletterten allein in der Asien-Pazifik-Region die Erlöse um 45 Prozent.

Aber auch im von der Schuldenkrise gebeutelten Europa legte die Nachfrage nach den Kleidern und Handtaschen des Mailänder Nobelherstellers mit einem Einnahme-Plus von 37 Prozent kräftig zu. Die Rezession in Italien bremste Prada dagegen in der Heimat etwas aus. Zwar verbuchte der Rivale der französischen Gucci-Mutter PPR und von Louis Vuitton hier ein Plus von knapp 22 Prozent, blieb aber damit aber hinter den Zuwächsen in Nord-Mittel- und Südamerika zurück, wo der Umsatz um 31 Prozent stieg.

Über den Gewinn in den ersten sechs Monaten will der Konzern am 24. September informieren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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