Präsenz im Automarkt ausgebaut
Thyssen-Krupp macht sich in China stark

Der Mischkonzern Thyssen-Krupp hat im Bereich der Automobilzulieferung ein weiteres Joint Venture in China gegründet. Mit der Fawer Automotive Changchun Corp wurde ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von Pkw- und Lkw-Lenksäulen vereinbart.

HB DÜSSELDORF. An der neuen Thyssen-Krupp Presta Fawer sei Thyssen-Krupp mit 60 %, der chinesische Partner Fawer Automotive Changchun Corp mit 40 % beteiligt, sagte ein Sprecher der Autosparte von Thyssen-Krupp am Montag in Bochum. Finanzielle Einzelheiten, etwa zu Höhe der Investitionen, nannte er nicht.

Das neue Projekt ist das dritte der Sparte Automotive von Thyssen-Krupp in China. Im November 2000 gründete der Konzern in Schanghai zusammen mit der chinesischen HuiZhong Automotive ein erstes Joint Venture für Lenksäulen. Außerdem stellt der deutsche Zulieferer mit einem örtlichen Partner Auto-Federn für den chinesischen Markt her.

Das neue Gemeinschaftsunternehmen werde die bisherige Lenksäulenfertigung von Fawer in Changchun übernehmen, hieß es in einer Pressemitteilung von Thyssen-Krupp. Changchun liegt in der Provinz Jilin im Norden Chinas. Fawer ist die Zuliefertochter des chinesischen Autobauers First Automobile Works (FAW).

Ab dem Jahr 2005 will Thyssen-Krupp eigenen Angaben zufolge rund eine Million Lenksäulen in China herstellen. Aktuell sind es im Schanghai-Werk 350 000 Stück. In dem neuen Joint Venture in Changchun sind für 2004 rund 400 000 Stück geplant.

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