Preis in Ordnung: Degussa untertützt RAG-Übernahmeofferte

Preis in Ordnung
Degussa untertützt RAG-Übernahmeofferte

Der Spezialchemiekonzern Degussa hat seinen freien Aktionären die Annahme des Kaufangebotes der RAG empfohlen.

dpa-afx DÜSSELDORF. Nach Einschätzung des Vorstands sei der Preis von 42 Euro je Aktie angemessen, teilte die RAG-Tochter am Mittwoch in Düsseldorf mit. Das ist deutlich mehr, als der Energieriese Eon für sein 42 Prozent-Paket an Degussa erhält. Mitte Dezember verständigten sich Eon und die RAG auf einen Preis von 2,8 Milliarde Euro für die Beteiligung. Das entspricht einem Wert von 31,50 Euro je Aktie.

Derzeit soll der Anteil der freien Degussa-Aktionäre noch bei etwas mehr als sechs Prozent liegen. Ziel der RAG ist es, mindestens 95 Prozent zu erhalten, um auf die kommenden Hauptversammlung über ein so genanntes Squeeze Out die restlichen Aktionäre aus der Gesellschaft herausdrängen und Degussa von der Börse nehmen zu können. RAG-Chef Werner Müller hat für das kommende Jahr den Börsengang des Essener Unternehmen ins Auge gefasst.

Verkauf DER Bauchemie

Inzwischen laufen bei Degussa auch die Verhandlungen über den Verkauf der Bauchemie. Zu weiteren Details wollte sich eine Degussa-Sprecherin nicht äußern. Auf Drängen des Hauptaktionäres RAG hatte sich der Vorstand zur Abgabe dieser Geschäftssparte entschlossen.

Zu den Kaufinteressenten gehört der weltgrößte Chemiekonzern BASF, mit dem nach Angaben aus Branchenkreisen inzwischen verhandelt wird. Für die Bauchemie wurde dabei ein Preis von 2,8 Mrd. Euro genannt. Damit könnte die RAG den Kauf des Aktienpaketes von Eon finanzieren.

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