Preisabsprache
Dow Chemical zu Milliardenstrafe verdonnert

Wegen Preisabsprachen ist der Chemiekonzern Dow Chemical zu einer Geldstrafe von 1,2 Milliarden Dollar verurteilt worden. Der Konzern habe heimlich höhere Preise für die Industrie-Chemikalie Urethan vereinbart.
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New YorkIn den USA ist der Chemiekonzern Dow Chemical wegen Preisabsprachen zu einer Geldstrafe von 1,2 Milliarden Dollar verurteilt worden. Ein Gericht im US-Bundesstaat Kansas sah es am Mittwoch als erwiesen an, dass der BASF-Konkurrent zusammen mit anderen Herstellern heimlich höhere Preise für die Industrie-Chemikalie Urethan vereinbarte. Dadurch sei den Kunden ein großer Schaden entstanden. Der Anwalt von Dow Chemical kündigte an, die Entscheidung des Richters anfechten zu wollen.

Urethan wird unter anderem dafür benötigt, um Schaumstoffe für Möbel und Fahrzeuge herzustellen. Das Kartell war 2005 aufgeflogen. Involviert war eine ganze Reihe von Konzernen, darunter auch die deutschen Hersteller Bayer und BASF. In beiden Fällen wurde in den vergangenen Jahren eine außergerichtliche Einigung erreicht: Bayer zahlte 55 Millionen Dollar und BASF 51 Millionen Dollar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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