Preisabsprachen
Iveco muss 30 Millionen Euro Bußgeld zahlen

Feuerwehrfahrzeug-Hersteller Iveco Magirus muss wegen verbotener Preis- und Quotenabsprachen ein Bußgeld in Höhe von 30 Millionen Euro zahlen. Das teilte das Bundeskartellamt am Mittwoch mit.
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BonnEin Bußgeld von 30 Millionen Euro hat das Bundeskartellamt gegen den Feuerwehrfahrzeug-Hersteller Iveco Magirus Brandschutztechnik in Ulm verhängt. Die Firma und drei weitere Hersteller von Löschfahrzeugen sollen seit 2001 verbotene Preis- und Quotenabsprachen getroffen und den Markt für Feuerwehrlöschfahrzeuge in Deutschland untereinander aufgeteilt haben. Das teilte die Behörde am Mittwoch in Bonn mit.

Gegen die drei anderen Unternehmen und einen Schweizer Wirtschaftsprüfer waren bereits Anfang 2011 Bußgelder von zusammen 20,5 Millionen Euro festgesetzt worden. Zudem war gegen Iveco im vergangenen Sommer in einem weiteren Verfahren wegen verbotener Absprachen im Bereich Drehleiterfahrzeuge ein Bußgeld von 17,5 Millionen Euro verhängt worden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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