Preisanträge um 2,5 Mrd. Euro gekürzt
Netzagentur weist Versorger in die Schranken

Die Bundesnetzagentur hat die Preisanträge der Energiekonzerne einem Zeitungsbericht zufolge um insgesamt rund 2,5 Mrd. Euro gekürzt. Dies sei das Ergebnis der ersten Regulierungsrunde, sagte Behördenchef Matthias Kurth in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Die Kürzungen fielen damit geringer aus als erwartet.

HB DÜSSELDORF. Die Kürzungen beim Strom bezifferte Kurth dem Bericht zufolge auf zwei Mrd. Euro, die beim Gas auf etwa 500 Millionen. Damit fielen die Preisabschläge beim Gas um 300 Mill. Euro niedriger aus als zunächst geschätzt. Im Februar hatte Kurth hier von einem Betrag in Höhe von 800 Mill. Euro gesprochen.

Die im Jahr 2005 gegründete Behörde prüft die Preise, die die Netzbetreiber für die Durchleitung von Strom und Gas veranschlagen. Kurth hatte zahlreiche Kalkulationen nicht anerkannt. Insbesondere beim Strom haben viele Versorger jedoch auf gestiegene Beschaffungskosten verwiesen und trotz niedriger Netzgebühren die Preise inzwischen sogar erhöht. Die Durchleitungsgebühren machen beim Strom etwa ein Drittel des Preises für Haushaltskunden aus, beim Gas etwa ein Viertel.

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