Preisdruck im dritten Quartal
US Steel verdient mehr Geld

Dank starker Ergebnisse in Europa und eines guten Röhrengeschäfts hat der amerikanische Stahlkonzern US Steel seinen Gewinn im zweiten Quartal deutlich gesteigert.

HB PITTSBURGH. Inzwischen haben jedoch die Flachwalzprodukt-Kassapreise in den USA und in Europa nachgegeben, räumte die United States Steel Corporation am Dienstag ein. Deshalb rechnet US-Steel-Chef John P. Surma für das dritte Quartal mit voraussichtlich niedrigeren Ergebnissen als in den vergangenen drei Monaten.

Der größte amerikanische Stahlhersteller erhöhte seinen Umsatz im zweiten Quartal auf 3,6 Mrd. Dollar (drei Mrd Euro) gegenüber 3,4 Mrd. Dollar im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Der Quartalsgewinn legte auf 245 (Vorjahresvergleichszeit: 211) Mill. Dollar, berichtete das in Pittsburg ansässige Unternehmen. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich auf 1,88 (1,62) Dollar.

Der Halbjahresumsatz legte auf 7,4 (6,4) Mrd. Dollar zu und der Halbjahresgewinn auf 700 (269) Mill. Dollar oder 5,36 (2,12) Dollar je Aktie. Die US Steel Europe verdreifachte ihren operativen Gewinn im Januar-Juni-Abschnitt auf 353 (116) Mill. Dollar.

Die US Steel Europe dürfte im laufenden Quartal „erheblich niedrigere Durchschnittspreise“ erzielen als im zweiten Quartal, vor allem wegen des jüngsten Kassapreis-Rückgangs bei Warmwalz-Produkten. Dagegen dürften sich die Rohstoffkosten erheblich verringern. Die Auslieferungen der Europa-Sparte werden voraussichtlich das Niveau des zweiten Quartals erreichen.

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