Preise steigen um 2,3 Prozent
Tui erhöht im kommenden Sommer die Preise

Europas führender Reisekonzern TUI hat in der abgelaufenen Sommersaison auf seinem Heimatmarkt Deutschland mehr Reisen verkauft und rechnet für die Wintersaison mit einem leichten Plus. Für die kommende Sommersaison kündigte TUI-Deutschland-Chef Volker Böttcher am Samstag zudem wegen gestiegener Kosten für Flugbenzin höhere Preise an.

HB HANNOVER. Vor allem Fernreisende müssen tiefer in die Tasche greifen. Im Durchschnitt würden die Preise um rund 2,3 Prozent steigen, sagte Böttcher bei der Präsentation des Sommerprogrammes 2006 auf Kuba. Risiken für die Touristikbranche durch die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland will TUI mit Sparangeboten begegnen. In der Sommersaison 2005 vom 1. Mai bis 31. Oktober hat TUI Deutschland bei den gebuchten Umsätzen um 5,3 Prozent zugelegt. Die Zahl der Gäste stieg um 14,7 Prozent. „Mit dem Verlauf der Sommersaison sind wir sehr zufrieden“, sagte Böttcher. „Trotz Terrors und Naturkatastrophen haben wir ein sehr robustes Wachstum hingelegt.“

Zu den Gewinnern zählte Mallorca. „Die Lieblingsinsel der Deutschen schließt in der Saison mit einem Gästeplus von neun Prozent ab“, sagte Böttcher. Auf die Kanarischen Inseln, ein für die TUI wichtiges Reiseziel, flogen vier Prozent mehr Urlauber. Einen Boom verzeichnete Marokko - die Zahl der Gäste stieg um 31 Prozent. In Italien legte die Gästezahl wegen des Ausbaus der Flugziele um 40 Prozent zu. Unter den Fernreisezielen verzeichneten die USA und Kenia mit 43 beziehungsweise 63 Prozent die höchsten Zuwächse bei den Gästezahlen. Größter Verlierer dagegen war Sri Lanka wegen der Zerstörungen durch den Tsunami am Jahresende. Die Zahl der Gäste brach um 37 Prozent ein. Auf die Malediven flogen elf Prozent weniger Gäste, Thailand dagegen machte die anfänglichen Verluste wett und schloss die Sommersaison auf dem Niveau des Vorjahres. Neben dem Tsunami wirkten sich auch die Anschläge im ägyptischen Badeort Scharm-e-Scheich im Juli negativ auf die Gästezahlen aus: Die Zahl der Ägypten-Reisenden ging im Sommer um zehn Prozent zurück.

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