Preiserhöhungen Brötchen werden teurer

Für Brötchen, Brot und Kuchen müssen die Kunden in Deutschland 2011 tiefer ins Portemonnaie greifen. „Ich sehe Preiserhöhungen von im Schnitt zwei bis drei Prozent“, sagte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, Peter Becker.
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Da hilft nur teilen: Brot wird teurer. Quelle: dpa

Da hilft nur teilen: Brot wird teurer.

(Foto: dpa)

HB HAMBURG. Außerdem sagte Becker dem „Hamburger Abendblatt“, dass nicht nur die Rohstoff- und Energiepreise angezogen haben. Auch die weltweite Nachfrage nach Getreide sei kräftig gestiegen, zum Beispiel in boomenden Ländern wie China. „Gleichzeitig werden die Anbauflächen zunehmend für regenerative Energien gebraucht. Auch deshalb werden die Preise steigen“, sagte Becker.

Er geht insgesamt von einem „ordentlichen Jahr 2011“ für das Bäckerhandwerk aus. „Der Umsatz dürfte im Schnitt um vier bis fünf Prozent zulegen, die Zahl der Arbeitsplätze und Lehrstellen konstant bleiben“, sagte Becker. Dennoch befürchtet er, dass sich das Sterben der kleinen Bäckereien fortsetzt. „So werden wohl auch 2011 weitere 400 Betriebe bundesweit schließen müssen“, sagte Becker.

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4 Kommentare zu "Preiserhöhungen: Brötchen werden teurer"

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  • Lesen Sie doch daniel:
    So werden wohl auch 2011 weitere 400 betriebe bundesweit schließen müssen“, sagte becker.

  • @Mariana Mayer: Es tut mir leid, aber ich verstehe beim besten Willen nicht, was Sie mit ihrem Kommentar sagen wollen und in welchem bezug es zum Artikel steht ?!?

  • An dieser Stelle wird nur das ausgesagt: Was lange im Vorfeld beschlossen war und nun umgesetzt wird.

    Und nur was bereits geschehen ist, im Vorfeld, wird veröffentlicht, somit gibt und gab es nie eine Handlungsmöglichkeit.

    Die sinnlose Diskussionen im Nachhinein : eine immer verlorene Sache. So funktioniert die Demokratie in Europa. Schaut gut hin.

  • Same procedure as every year... "brot und brötchen werden teurer" - diese Meldung hat o.g. bäckerchef ja auf jährlicher Wiedervorlage und immer kommt das Ammenmärchen dazu, dass die Rohstoffe teurer geworden wären. Wie in jedem Jahr gilt aber auch heuer, dass die Rohstoffe nur einen bruchteil des Produkts ausmachen und z.b. Weizen im Durchschnitt der letzten Jahre und Jahrzehnte eher deutlich billiger geworden ist. Das sieht man schon alleine daran, dass man beim Discounter brot und brötchen für einen wesentlich geringeren Preis bekommt - beispielsweise eine Tüte mit 10 Aufbackbrötchen für den gleichen Preis, wie 1,5 brötchen beim bäcker. Gestiegene Lohn- oder Energiekosten lasse ich mir gefallen. in sofern schaufelt sich aber gerade das bäckerhandwerk sein eigenes Grab, denn gleichzeitig hat man durch Rationalisierung (backmischungen, Teiglinge etc.) dafür gesorgt, dass dem hohen Preis gerade bei größeren Filialbäckereien kaum noch echtes Handwerk und damit keinerlei Qualitäts- oder Geschmacksvorteil gegenüber der abgepackten Ware vom Discounter entgegensteht. Warum also mehr bezahlen ?

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