Preiserhöhungen im dritten Quartal angekündigt
Salzgitter überrascht die Analysten

Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern hat im ersten Quartal 2004 seinen Vorsteuergewinn mehr als vervierfacht und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen.

HB HANNOVER. Der Umsatz stieg dagegen belastet vom relativ schwachen Dollarkurs um lediglich drei Prozent auf 1,3 Mrd. €. Der Zuwachs sei vor allem auf den Bereich Handel zurückzuführen, der den Umsatzrückgang des anhaltend schwierigen Röhrengeschäfts mehr als wettgemacht habe, teilte Deutschlands zweitgrößter Stahlproduzent am Freitag mit. Für das Gesamtjahr bekräftigte das Unternehmen sein Ziel eines Vorsteuerergebnisses im höheren zweistelligen Millionenbereich.

Im Konzern legte der Vorsteuergewinn (Ebt) in den ersten drei Monaten auf 26,2 (Vorjahreszeitraum: 6,2) Mill. € zu und übertraf damit die Erwartungen der von Reuters befragten Analysten, die im Schnitt mit einem Ergebnis von 20,6 Mill. gerechnet hatten. Der Nachsteuergewinn kletterte noch deutlicher auf 20,1 (2,9) Mill. €.

Zu den Rahmenbedingungen für die weitere Geschäftsentwicklung äußerte sich Salzgitter zuversichtlich. Diese hätten sich zum Positiven verändert, obwohl es noch keine überzeugenden Anzeichen für eine Erholung der Binnennachfrage gebe. Dank einer anhaltenden weltkonjunkturellen Belebung dürften die europäischen Unternehmen weiter vom Export profitieren. Allerdings seien nicht nur die Chancen, sondern auch die Risiken der Absatz- wie der Beschaffungsmärkte erheblich größer als in den Vorjahren, betonte der Konzern. Wegen der sprunghaften Nachfrage in China sind die Rohstoffpreise in den vergangenen Monaten drastisch gestiegen. Salzgitter hat deshalb - wie andere Unternehmen der Branche auch - bereits mehrfach seine Stahlpreise angehoben und kündigte auch für das dritte Quartal eine weitere Anhebung an.

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