Preiskampf bedroht US-Autobauer
"Die großen Drei" rabattieren sich zu Tode

General Motors hat eine neue Runde im Preiskrieg der US-Autobauer eingeläutet. Die Japaner sind die lachenden Dritten.

HB/der DEARBORN/DETROIT. Wie der weltgrößte Autohersteller General Motors (GM) am Montag in Detroit ankündigte, senkt das Unternehmen die Preise für 30 seiner 76 Modelle. Zudem werden bei insgesamt 50 Modellen die Garantieleistungen verbessert, neues Design oder zusätzliche Ausstattungsmerkmale liefern.

Ford, die Nummer Zwei auf dem US-Markt, teilte mit, sein Rabattprogramm „Ford Family Plan“ werde bis zum 6. September verlängert. Dabei gewährt Ford allen Autokäufern auf bestimmte Modelle denselben hohen Rabatt wie seinen Mitarbeitern.

Der drittgrößte amerikanische Autobauer Chrysler erwägt eine Verlängerung eines vergleichbaren Verkaufsprogramms, das zunächst bis zum 1. August befristet war.

Im Juni hatte GM die Rabattschlacht angezettelt, indem der weltweit größte Autobauer allen Kunden die gleichen Preisabschläge gewährte wie seinen Mitarbeitern. Mit der Aktion hatte GM im Juni und Juli seine Lagerbestände abgebaut und seinen Marktanteil erhöht. Ford hatte im Juli mit der gleichen Rabattstrategie nachgezogen, nachdem die Nummer zwei die Erfolge der Nummer eins im Juni registriert hatte.

Mit der Rabattschlacht wollen sich die US-Autobauer vor allem gegen die japanische Konkurrenz zur Wehr setzen. Besonders Toyota hatte seinen Marktanteil in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut ohne beim Preis Abstriche machen zu müssen.

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