Kein BMW-Modell ist so aufwändig entwickelt und beworben worden wie der neue i3. Nun feiert das Serienmodell des Elektroflitzers seine Premiere. Es muss beweisen, dass sich die Milliardeninvestitionen gelohnt haben.

Kommentare

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  • Hallo Michael

    muss Dir zustimmen
    Bauen wir Windmühlen auch wenns Rückschläge geben wird.

    In Deutschland wird alles schlecht geredet. Es muß auch mal was riskiert werden
    Gruß Did

  • Ich werde den Wagen bestellen. Für mich ein echter BMW durch und durch und ein weiterer von vielen Beweisen, wie überlegen familiengeführte Unternehmen anonymen Aktiengesellschaften ohne unternehmensprägende Eigentümerstruktur sind.

    Die Nähe und der Identifikationscode zu Apple ("i-BMW") sind nicht zufällig und zugleich mit geschicktem Abstand zur Marke Apple gehalten.

    Ich kann BMW nur gratulieren zu dieser zukunftsweisenden und wohl auch für den Konzern zukunftsentscheidenden Weichenlegung.

  • Nun, ich finde es mutig und fortschrittlich von BMW sich auf das Wagnis I3 einzulassen. Hat dieser doch alle Nachteile eines Elektrofahrzeugs, d.h. alle Verbraucher nehmen die Energie von den Akkus und je nach Wetter müssen diese auch beheizt oder gekühlt werden, ein Problem, das schon Teslar hatte.
    Hinzu kommt das Märchen der Umweltverträglichkeit. Ja, das Fahrzeug selbst stößt keine Schadstoffe aus (Es gibt ja noch andere Dinge als CO2, auch wenn unser Hysterie-Gen das nicht wahrnimmt), aber woher kommt der Strom. Wenn gerade von Windkraft oder Sonne, dann ok, aber wenn das Auto des Nachts an die Dose kommt, kann es ja sein, dass sich das eine oder andere Braunkohle-Kilowatt einschleicht. Dann noch ein netter Wintertag in Bayern und ein X5 des gleichen Herstellers mutiert dagegen zum Umweltmobil.
    ich hätte mich gefreut, wenn der Wasserstoff-Technologie mehr Aufmerksamkeit geschenkt worden wäre, auch wenn die Herstellung auch recht energieintensiv ist.

  • Möchte auch was zum Thema beisteuern.

    Alle haben wohl Recht hier, zumindest immer ein bischen.
    Aber es ist wie immer, einer muß ja mal anfangen.
    Ja, es gibt noch viele ungelöste oder nur zum Teil gelöste Probleme. Aber das war und ist mit fast allen Dingen so wenn man Neuland betritt. BMW versucht zumindest was zu ändern, wie man hier sieht auch gegen viele Widerstände, und das bewundere ich und rechne es ihnen hoch an. Solche Elektrofahrzeuge können (noch) nicht alle Bereich der Verbrennungsmotoren ersetzen.
    Noch was: Es macht keinen Sinn, alle Probleme in einen Eimer zu werfen und dann versuchen eine Lösung zu finden. Das funktioniert nie! Eines nach dem anderen, wie beim Knödelessen.

    Zum Thema Energie: Wir haben kein Energieproblem sondern ein Energiespeicherproblem. Sonnen- und Windnergie steht ausreichend zur Verfügung. Wird nur nicht genutzt da wir es nicht ausreichend speichern können. Auch hier kann in Richtung Wasserstoffwirtschaft geplant werden.

    Noch 3 schöne Zitate:

    "Es ist nicht die stärkste Spezie die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann."

    Charles Darwin

    "Wenn wir heute nichts ändern, werden wir morgen so leben wie gestern"
    Unbekannt

    "Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen."

    Chinesisches Sprichwort

    Also lasst uns Windmühlen bauen (BMW hat schon angefangen)

    Grüße
    Michael

  • Ich wundere mich immernoch über die absolut stümperhafte und schlechte Präsentation:
    - Warum präsentiert man das Auto in 3 Städten, stellt aber keinen Bezug zur jeweiligen Megacity und deren Herausforderungen her?
    - Warum lässt man 6 Topmanager alle mehr oder weniger das Gleiche (revolution, sustainable...) in meist schlechtem Englisch sagen bzw. ablesen?
    - Warum zeigt man am Anfang Videos von Megacities und am Ende Fahrszenen über Land in Bayern (der i3 soll doch für diese Megacities sein??)
    - Warum wählt man in NY einen Ort aus, der wie ein zweitklassiger Meetingraum in einem Businesshotel aussieht?
    - Warum zeigt man das Auto kurz zum Schluss und dann auch noch schlecht beleuchtet und ohne Details

  • @Shorisha: Ich kann dir nur vollkommen zu stimmen.

    Allgemein finde ich es beängstigend, dass bei Kommentaren an dieser Stelle immer nur mit Scheinwissen und populistischen Parolen argumentiert wird.

    Viel mehr sollte man BMW für diesen mutigen und weitsichtigen Schritt gratulieren. BMW hat den Mut gehabt viel Zeit und Geld in die Schaffung eines hoch innovativen Produktes und Marke zu investieren. Auch wenn die erste Modellgeneration des BMW i3 nicht den Erfolg konventioneller Baureihen bringen wird, so wird sie BMW doch einen erheblichen Innovations- und Reputationsvorsprung einbringen und klarer gegenüber Audi und Mercedes positionieren.
    Darüber hinaus ist sicherlich nicht der Anspruch von BMW und ihrer Preispolitik jeden Autofahrer anzusprechen. Denn das Premium-Image muss ebenfalls gewahrt bleiben. Und ist dies schlimm? Nein, ganz im Gegenteil. Wenn man sich die Entwicklung in der Automobilindustrie anschaut ist es immer so, dass neue Technologie zunächst im hochpreisigen Premiumsegment angeboten werden, bevor sie in den unteren Preissegmenten einzug hält.

    Von daher Gratulation an BMW und die Familie Quandt und Klatten, die diese weitsichtige Entwicklung unterstützen. Andere Deutsche Industrieunternehmen sollten sich daran ein Vorbild nehmen und ebenfalls mehr wagen, als nur den vermeintlichen Technologievorsprung zu verwalten.

  • Wie schon erwähnt, das Auto sieht scheußlich aus, ist billig verarbeitet und völlig überteuert!
    Für 20 Tsd. Euro gibt es auf dem Markt schon mit LPG - Gas angetriebene Fahrzeuge, die wesentlich rentabler und weiter, wie die Elektrofahrzeuge fahren!
    Traurig, das der Staat, also der Bürger, den reichen Hersteller BMW für Elektrofahrzeuge, auch noch mit reichlich Fördergeldern unterstützt!

  • Wir sollten froh sein, daß ein Großserien-Hersteller diesen Schritt (und Investment) wagt. Dies wird andere nachziehen, ansonsten würden alternative Antriebe niemals aus ihrer "Exoten"-Ecke herauskommen. Die Großserienproduktion mit Carbonfaser, die vielfältigen Erfahrungen, und natürlich auch auftretenden Probleme, mit der Akku-Technologie wird BMW einen deutlichen Vorsprung verschaffen in der Zukunft.
    Nur wer neue Ideen geht, wird auch in Zukunft existieren!

  • Es ist einfach utopisch zu behaupten mit den Elektroautos geht es bergauf .Solange kein Auto auf dem Markt angeboten wird das mindestens 800 km weit fährt und nach höchstens 20
    Minuten wieder aufgeladen werden kann wird es absolut keinen
    Elektrofahrzeugboom geben.Ausgenommen ein paar hundert Stadtfahrzeuge .

  • Mich würde interessieren, ob Solarzellen im Dach verbaut sind.

    Damit könnten elektrische Verbraucher entlastet und die Batterien bei Nichtbenutzung des Autos immer etwas geladen werden.

    Sowas sollte man auch generell in Glasschiebedächer bei Autos mit Verbrennungsmotor einbauen. Auf die Masse hochgerechnet, würde damit sicher einiges an Energie gespart.

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