Premiumautobauer
BMW muss starke Zahlen von Audi und Daimler kontern

Am Mittwoch legt BMW als letzter der deutschen Premiumautobauer seine Zahlen für das dritte Quartal vor. Mit Spannung wird erwartet, wie die Münchener kontern können, nachdem Daimler zum dritten Mal die Prognose erhöht und Audi mit einem operativen Rekordergebnis geglänzt hat.
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DÜSSELDORF. Mit einer positiven Überraschung bei BMW rechnet Stefan Schöppner, Autoanalyst bei der Commerzbank. "Für das dritte Quartal erwarte ich im reinen Autogeschäft einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von mehr als einer Mrd. Euro. Ingesamt wird nicht viel zu den 1,3 Mrd. Euro im Vorquartal fehlen."

Damit würde BMW Audi trotz des operativen Rekordergebnisses der VW-Tochter von 940 Mio. Euro distanzieren, bliebe aber hinter Daimler zurück. Der Stuttgarter Rivale hatte den operativen Gewinn (Ebit) von Juli bis September im Vergleich zum zweiten Quartal nochmals gesteigert - auf rund 2,4 Mrd. Euro, von denen 1,3 Mrd. Euro auf die Mercedes-Pkw-Sparte entfielen.

Allerdings geht Schöppner davon aus, dass die Münchener bei der Profitabilität mithalten können. Daimlers Pkw-Sparte erwirtschaftete in den ersten neun Monaten eine operative Rendite von 8,9 Prozent und lag damit knapp vor Audi mit 8,7 Prozent. Auch BMW dürfte es nach Ansicht Schöppners gelungen sein, den Umsatz stärker als den Absatz zu steigern.

Denn nach der Wirtschaftskrise greifen die Kunden wieder verstärkt zu hochmotorisierten Wagen mit aufwändiger Ausstattung. Im wirtschaftlich boomenden China will die aufstrebende Mittelschicht ihren Status mit einem teuren Auto symbolisieren. Das füllt die Kassen der Luxusautobauer, die an den Sonderausstattungen gut verdienen.

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